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Gazprom kündigt Modernisierung von Neft Omsk an Reduzierte Emissionen beim Rohöltransport

| Redakteur: Alexander Stark

Die von Gazprom betriebene Neft Omsk Raffinerie beginnt mit den Modernisierungsmaßnahmen ihrer Befüllstationen für Eisenbahnkesselwagen.

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Das von Gazprom angekündigte Projekt ist Teil eines Umweltschutzprogramms und umfasst laut Unternehmensangaben die Installation versiegelter Füll- und Beladestationen.
Das von Gazprom angekündigte Projekt ist Teil eines Umweltschutzprogramms und umfasst laut Unternehmensangaben die Installation versiegelter Füll- und Beladestationen.
(Bild: Gazprom)

Omsk/Russland – Von den Stationen am Depot Nr. 2 (TSB-2) aus verlassen ca. 65 % der an diesem Standort produzierten Mineralölprodukte das Werk. Die neue Kondesationstechnologie soll die Sicherheit beim Verladen der Mineralölprodukte erhöhen und durch vollautomatische Prozesse die Produktivität steigern. Gazprom geht nach Unternehmensangaben davon aus, dass sich durch die Modernisierung der Verladestationen die tägliche Durchschnittsproduktion von Rohölprodukten um 30 % erhöhen wird. Die gesamte Verladekapazität wird voraussichtlich von 3,3 auf 5,2 Millionen Tonnen im Jahre ansteigen. Insgesamt soll TSB-2 über 12 Millionen Tonnen Mineralölprodukte jährlich produzieren.

Durch den Einsatz luftdicht versiegelter Systeme will das russische Unternehmen die Menge an in die Atmosphäre entweichender Petroleumdämpfe um 96 % reduzieren. Das System ist so konstruiert, dass Petroleumdämpfe, die beim Beladen der Behälter mit Benzin, Diesel oder Kerosin entstehen in flüssiges Kondensat umgewandelt und in speziellen Auffangbehältern gesammelt werden können. Das Kondensat wird anschließend wieder der sekundären Raffineriestufe zugeführt, indem es dem Rohöl zugesetzt wird.

Etwa 70 % der in der Omsker Raffinerie produzierten Ölprodukte werden auf der Schiene transportiert. Die drei Beladestationen des TSB-2 spielen eine wichtige Rolle in der Logistik der gesamten Raffinerie. Dort wird neben dem Hochleistungskraftstoff Euro-5 auch Diesel verladen. Gazprom geht davon aus, dass die Modernisierungsmaßnahmen Ende 2017 abgeschlossen sein werden.

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