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Rechtecksiebmaschine

Rechtecksiebmaschine zum Sieben ohne Kompromisse

| Autor/ Redakteur: Joachim Liedtke / Sabine Mühlenkamp

Lässt sich ein bewährtes Siebmaschinenkonzept noch verbessern? Dieser Aufgabe hat sich nun ein Entwickler-Team bei J. Engelsmann angenommen. Das Ergebnis: schneller Siebeinlegerwechsel, höchste Staub- und Gasdichtigkeit sowie eine hervorragende Reinigbarkeit.

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Nicht nur Kunden mit höchst hygienesensiblen Produktionsumgebungen profitieren von den Weiterentwicklungen der Siebmaschine, sondern auch Anwender aus dem Chemie- und Kunststoffbereich.
Nicht nur Kunden mit höchst hygienesensiblen Produktionsumgebungen profitieren von den Weiterentwicklungen der Siebmaschine, sondern auch Anwender aus dem Chemie- und Kunststoffbereich.
(Bild: Engelsmann)

Rundsiebmaschinen gelten dank ihrer runden, totraumarmen Bauweise als besonders einfach reinigbar und hygienisch. Doch auch Rechtecksiebmaschinen können in Anlagen mit höchsten Hygieneansprüchen eingesetzt werden, solange sie nach den Grundprinzipien des Hygienic Design konstruiert wurden.

Dann bieten sie gegenüber der runden Verwandtschaft sogar interessante Vorteile, wie das Beispiel der neuen Vibrationssiebmaschine Jel Konti II von J. Engelsmann eindrucksvoll zeigt. Hier profitieren nicht nur Kunden mit höchst hygienesensiblen Produktionsumgebungen von den Vorteilen, sondern auch Anwender aus dem Chemie- und Kunststoffbereich. Dabei überzeugt die neue Variante mit sehr einfachem Handling und dem schnellen Siebeinlegerwechsel. Erhältlich als Ein- und Doppeldecker mit Siebflächen von 0,18 bis 4,00 m2, ist die Jel Konti sowohl für kleine als auch für große Produktmengen geeignet und erreicht Durchsatzleistungen von bis zu 30 t/m2. Vibrationssiebmaschinen werden vor allem bei Über- und Feinkornabsiebungen wie auch bei Schutz- oder Klassiersiebungen eingesetzt.

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Mit der Weiterentwicklung des Vibrationssieb-Klassikers Jel Konti reagiert Engelsmann auf den gestiegenen Bedarf an hochwertiger Siebtechnik. „Mit der Jel Konti II haben wir unser bewährtes Vibrationssiebkonzept mit den Anforderungen des Hygienic Design kombiniert“, erklärt Christian Kretzu, technischer Leiter bei J. Engelsmann. „Durch vergrößerte Radien, ein Minimum an Toträumen und produktberührenden Teilen im Innenraum, sowie konforme Werkstoffe und Oberflächenbehandlungen erfüllt die Siebmaschine selbst höchste Hygieneanforderungen – zusätzlich zu den bereits bestehenden Vorteilen wie die leichte Bedienbarkeit und die trennscharfe Siebung.“ Bei der Entwicklung dieser Maschinenvariante orientierten sich die Engelsmann-Entwickler an Richtlinien wie GMP/GAMP, FDA, BfR und EU 1935/2004.

Das Herzstück der Maschine ist der Siebtrog mit dem Siebeinleger. Nach dem Lösen der Schnellspanner können die Abdeckungen abgenommen und der Siebtrog geöffnet werden. Schon beim ersten Blick ins Innere fällt auf, wie viel Raum die Maschine bietet.

Der rechteckige Innentrog weist durch die vergrößerten Radien keine Ecken auf, in die sich Produkt festsetzen könnte. Alle innenliegenden Teile sind bequem erreichbar und die Dichtungen können zu Reinigungszwecken schnell und werkzeugfrei entfernt und wieder aufgesteckt werden. Dies ermöglicht eine gründliche „händische“ Reinigung ohne viel Zeitaufwand. Für Fälle, bei denen das Sieb ohne Demontage direkt am Einsatzort gereinigt werden muss, gibt es auch eine CIP-Ausführung.

Auch außerhalb des Siebtrogs im nicht produktberührenden bzw. im Spritzbereich finden sich Hygienic-Design-Merkmale. Das komplette Siebgehäuse ist minimalistisch gehalten und überzeugt durch glatte, leicht abwischbare Flächen. Die Maschine ist darüber hinaus auf ein Gestell mit Rundrohr aufgebaut, auf dem sich weniger Produktablagerungen bilden. Wie ihre Vorgängerin ist die „Neue“ je nach Anforderung mit verschiedenen Oberflächenbehandlungen und Rautiefen erhältlich. Für alle produktberührenden Komponenten werden die entsprechenden Zertifikate und Konformitätserklärungen mitgeliefert.

Gerade was die Schnelligkeit des Siebwechsels angeht, bieten Rechtecksiebe gegenüber Rundsieben spürbare Vorteile. Nachdem die Schnellspanner gelöst und der frontale Maschinendeckel entfernt sind, können die Siebeinleger einfach stirnseitig herausgezogen werden.

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