REACH-Verordnung REACH -Verordnung wird Stolperstein

Redakteur: Olaf Spörkel

Vielen deutschen Betrieben drohen laut Dekra beträchtliche wirtschaftliche Schäden, da die Unternehmen die Chemikalien-Verordnung REACH teilweise nicht korrekt umsetzen.

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Stuttgart – Rund ein Drittel der deutschen Firmen haben nach Angaben der Sachverständigenorganisation Dekra mit der korrekten Umsetzung der Chemie-Verordnung REACH Probleme. Unternehmen, die REACH nicht im vollen Umfang erfüllen, dürfen ihre Produkte nicht weiterverkaufen und auch keine Waren aus Nicht-EU-Ländern importieren. „Viele Unternehmer denken, sie seien gar nicht von REACH betroffen“, beobachtet Dr. Bernd Steisslinger, Geschäftsführer der Dekra Umwelt. „Dann stellen sie fest, dass beispielsweise Importgüter registrierungspflichtige Stoffe enthalten oder ein Kunde Nachweise über Inhaltsstoffe der Waren verlangt“, erläutert er. Dr. Steisslinger bemerkt zudem eine wachsende Nachfrage nach Informations-Workshops zur REACH-Problematik – ein Indiz dafür, dass vielen Betrieben jetzt erst die Tragweite der Vorschrift bewusst wird.

Am 1. Dezember 2008 lief eine erste Frist zur Vorregistrierung von bestimmten Stoffen ab, mit der sich Betriebe Übergangsfristen sichern können. Wer diese Frist versäumt hat, muss sich sofort einem aufwändigen Registrierungsprozess unterwerfen.

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