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Wasseraufbereitungsanlagen Rack-Lösung für großtechnische Projekte

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Microdyn-Nadir hat für Wasseraufbereitungsanlagen eine Rack-Lösung mit Aquadyn-UA1060-Modulen entwickelt.

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R-Aquadyn - Rack-Lösung mit Aquadyn UA1060-Modulen
R-Aquadyn - Rack-Lösung mit Aquadyn UA1060-Modulen
(Bild: Microdyn-Nadir)

Das R-Aquadyn ist eine kompakte Rack-Lösung, welche auf den doppelt-asymmetrischen, hydrophilen Low-Fouling PAN Hohlfasermodulen des Typs Aquadyn UA1060 von Microdyn-Nadir basiert. Seine Bauweise ermöglicht die Integration und Installation eines Sets vormontierter Aquadyn-UA1060-Module in Wasseraufbereitungsanlagen. Damit eignet es sich besonders für großtechnische Projekte.

Eine Rack-Einheit umfasst 24 Aquadyn-UA1060-Module mit einer Gesamtmembranfläche von 1440 m2. Diese 24er-Rack-Einheiten können gespiegelt zu größeren Racks mit entweder 48 oder 96 Modulen zusammengefügt werden. “R-Aquadyn ist nicht der erste Schritt zum Anlagenbau, sondern entsprechend unserer Vision die optimierte Unterstützung unserer Kunden. Das R-Aquadyn ist ein Set vormontierter Aquadyn-Module auf einem Stahlrahmen, welches die Integration unserer Module in komplette Systeme vereinfacht. Anschlüsse, Pumpen, Mess- und Steuerungstechnik bleiben Aufgabe des Anlagenbauers,” sagt Walter Lamparter, CEO von Microdyn-Nadir. “Einer der größten Vorteile des R-Aquadyns ist, dass die Plug-and-Play-Lösung für eine Kostenoptimierung pro m3 produziertem Filtrat steht.”

Die Aquadyn-Module sind laut Hersteller robuste und langlebige Module, welche im Out/In-Modus betrieben werden. Die doppelt-asymmetrische Struktur der Hohlfasern entfernt Bakterien und Feststoffe aus Prozess-oder Oberflächenwasser. Eine Filtrationsschicht jeweils im Inneren und Äußeren der Hohlfaser stellt dabei den wesentlichen Unterschied zu einfach-asymmetrischen Hohlfasern dar. Die deutlich bessere Hydrophilie der PAN-Hohlfasern im Vergleich mit anderen Polymeren begünstigt die Benetzungsfähigkeit der Membran und ermöglicht eine Reduzierung des Betriebsdrucks, so das Unternehmen. Ebenso soll die Membran dadurch besser vor Fouling geschützt werden, was wiederum in geringerem Reinigungsaufwand und der Minimierung des Chemikalienbedarfs resultiert.

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