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Ex-Schutz

R. Stahl rechnet mit positivem 2. Halbjahr 2010

| Redakteur: Jürgen Schreier

R. Stahl, Waldenburg, hat im ersten Halbjahr 2010 mit 103,8 Mio. Euro einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau erreicht. Auch der Auftragseingang lag mit 106,9 Mio. Euro nahezu auf dem Vergleichswert von 2009. Außerdem gibt der Explosionsschutz-Spezialist die Übernahme des Signalgeräte-Herstellers Clifford & Snell bekannt.

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Das zweite Quartal 2010 war für den Explosionsschutz-Experten noch von einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geprägt. Im zweiten Halbjahr soll es aber wieder aufwärts gehen. Bild: R. Stahl
Das zweite Quartal 2010 war für den Explosionsschutz-Experten noch von einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geprägt. Im zweiten Halbjahr soll es aber wieder aufwärts gehen. Bild: R. Stahl
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte der Waldenburger Konzern im ersten Halbjahr um 28% auf 6,6 Mio. Euro steigern. Die Umsatzrendite kletterte damit auf 6,4% nach 4,4% für das Gesamtjahr 2009. Dies ist auf die erfolgreiche Umsetzung der bereits vor der Krise gestarteten Kosteneffizienzprogramme zurückzuführen.

R. Stahl realisiert Umsatzwachstum im Ausland

In allen ausländischen Regionen konnte Ex-Schutz-Spezalist R. Stahl den Umsatz im Berichtszeitraum steigern. In Amerika hat der Konzern ein Wachstum von 31% realisiert. Dies ist auch auf den Zukauf der kanadischen Omega sowie operatives Wachstum in Kanada und Südamerika zurückzuführen. In der Region Asien/Pazifik stieg der Umsatz um 17%. Beides ist ein Beleg für die erfolgreiche Umsetzung der Wachstumsstrategie, in diesen Regionen die Marktanteile weiter auszubauen.

Ex-Schutz-Hersteller expandiert durch Akquisitionen

Drei neue Konzernteile gibt es seit dem zweiten Quartal 2010. Dazu gehört die britische Clifford & Snell, ein Hersteller von Signalgeräte. Die Gesellschaft wurde in Form eines Asset Deals übernommen. Mit ihr besetzt R. Stahl im europäischen Markt für explosionsgeschützte Alarm- und Signalgeräte nach eigenem Bekunden Platz 2. Der Umsatz in diesem Produktbereich soll erheblich gesteigert werden.

Die Kölner Screen-Tec GmbH konnte Anfang Juli in den Konzern integriert werden. Mit den Produkten dieses Start-up-Unternehmens will R. Stahl seine marktführende Position bei explosionsgeschützten Visualisierungssystemen weiter ausbauen. Das Management rechnet mit einem deutlichen Wachstum in den nächsten drei Jahren.

Um dem stark wachsenden südamerikanischen Markt Rechnung zu tragen, hat die Tochtergesellschaft R. Stahl do Brasil im Juli ihre Arbeit aufgenommen.

R. Stahl geht mit Zuversicht ins zweite Halbjahr 2010

Die Folgen der Wirtschaftskrise dürften im zweiten Halbjahr 2010 für R. Stahl überwunden sein, ist der Konzernvorstand überzeugt. In den wichtigsten Kundenbranchen seien die Projekte wieder angelaufen; außerdem füllten sich dort die Auftragsbücher füllten sich. R. Stahl spüre bereits eine deutliche Zunahme der Anfragetätigkeit.

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