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Verdrahten mit Spaß

Push-in-Technologie – ein bisschen wie Fischer-Technik

| Autor / Redakteur: Olaf Meier / Dr. Jörg Kempf

Der Frontanschluss vereinfacht die Arbeit bei der Verdrahtung erheblich.
Der Frontanschluss vereinfacht die Arbeit bei der Verdrahtung erheblich. (Bild: Phoenix Contact)

Eine einfache und sichere Prüfung der Anschlüsse im Schaltschrank waren im Bereich E-Netz-Service bei Infraserv Höchst der Anlass, die alten Schraubklemmen durch aktuelle Reihenklemmen mit Push-in-Technologie zu ersetzen. Heute profitiert das Werkstatt-Team darüber hinaus von einem geringerem Platzbedarf, einer einfacheren Handhabung und einer Zeitersparnis von 50 Prozent – und die Mitarbeiter sind mit Spaß bei der Sache.

Unsere alten Stromklemmen mit Schraubtechnik waren einfach nicht mehr zeitgemäß“, bringt es Thomas Quick, Leiter des Schaltschrankbau sowie der Kabelmontagen im Bereich E-Netz-Service von Infraserv Höchst in Frankfurt, auf den Punkt. Besonders die firmeneigene Prüfgruppe, die jeden vom Werkstatt-Team fertiggestellten Schaltschrank kontrolliert, wünschte sich eine bessere Lösung als mit den bisherigen Klemmen.

„Für die Prüfung der alten Klemmen mussten extra blanke Schraubhülsen eingeschraubt werden, die dann in den Klemmen verblieben.“ Das war nicht nur aufwändig, sondern die Klemmen waren auch nicht mehr hundertprozentig berührungssicher. „Man konnte die Anschlüsse in den Schaltschränken nur sehr schwierig prüfen, ohne irgendwo dranzufassen“, so Quick.

Überwachung der Transformatoren und Schalträume

Die Schaltschränke, von denen hier die Rede ist, stehen in Schalträumen verteilt auf dem Gelände des Industrieparks Höchst in Frankfurt. Hier wird die vom eigenen Kraftwerk bereitgestellte Spannung – oder falls nötig auch die Spannung aus dem öffentlichen Netz – auf 400 Volt herunter transformiert und an die einzelnen Firmen auf dem Gelände weitergeleitet. In den Schränken ist zum einen die Technik für die Elektroinstallation des Schaltraums untergebracht: Steuerungen für Raumlüfter und Trafolüftung oder Beleuchtung. Zum anderen laufen dort Messwerte aus den Transformatoren ein, z.B. deren Temperatur, aber auch die Raumtemperatur werden überwacht. Eventuell auftretende Abweichungen werden als Fehlermeldungen in den Schaltschränken an die übergeordnete Netzleittechnik weitergeben.

„Alles zusammen sind rund 300 Klemmen in den Schränken, plus Steuerungen für Lüfter, Motorschutzschalter sowie Relais für die Meldetechnik“, so Quick. Rund 20 Schränke werden in der Werkstatt der E-Netz-Services pro Jahr gebaut. Das ist nicht allzu viel, aber der Schaltschrankbau ist ja auch nur eine Teilaufgabe für Thomas Quick und sein Team: „Neben dem Neubau von Schaltschränken bauen wir auch viel im Betrieb um, aktuell installieren wir z.B. neue Zählerleisten. Und auch die Kabelmontage im Mittelspannungsbereich gehört zu unseren Aufgaben.“

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