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Abwasserpumpen Pumpendrehzahl sekundenschnell geregelt

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

KSB präsentiert das Drehzahlregelsystem Pump Drive mit drei neuen Funktionalitäten, die speziell auf den Betrieb von Abwasserpumpen ausgelegt sind.

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Das Drehzahlregelsystem Pump Drive ist ab sofort mit drei neuen Funktionalitäten ausgestattet, die speziell auf den Betrieb von Abwasserpumpen ausgelegt sind.
Das Drehzahlregelsystem Pump Drive ist ab sofort mit drei neuen Funktionalitäten ausgestattet, die speziell auf den Betrieb von Abwasserpumpen ausgelegt sind.
(Bild: KSB)

Um beim Start sicherzustellen, dass sich die Wassersäule komplett aufbaut, sorgt das Regelsystem dafür, dass die Pumpe innerhalb von vier Sekunden Maximaldrehzahl erreicht. Diese wird für drei Minuten gehalten bis alle angeschlossenen Rohrteile gut durchströmt sind. Anschließend nimmt das System den bedarfsabhängigen Regelbetrieb auf. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Druckleitung und Pumpengehäuse vollständig mit Flüssigkeit gefüllt sind.

Die zweite neue Funktion ist die sogenannte Spülfunktion. Diese startet automatisch oder das Servicepersonal aktiviert sie manuell. Der PID-Regler erhöht die Drehzahl bis zum Maximalwert, wodurch der gewünschte Spüleffekt eintritt. Die bis dahin aktuelle Regelaufgabe wird zurückgestellt. Nach Ablauf einer einstellbaren Spülzeit endet diese Funktion und der ursprüngliche Regelbetrieb wird wieder aufgenommen.

Ein weiterer neuer Programmpunkt ist die sogenannte Fließgeschwindigkeits-Überwachung. Mit dieser stellt man sicher, dass die in der Auslegung vorgesehenen minimalen Strömungsgeschwindigkeiten eingehalten werden, um die Rohre frei von Ablagerungen zu halten. Unterschreitet die Strömung die einprogrammierte Mindestfließ-Geschwindigkeit, gibt der Pump Drive entweder eine Störungsmeldung an die Leitwarte oder er startet die Spülfunktion, um so die Rohrleitung wieder frei zu spülen. Die Fließgeschwindigkeit ermittelt das Drehzahlregelsystem durch eine Messung der elektrischen Werte des Antriebsmotors. Externe Sensoren werden nicht benötigt. Das sorgt für eine höhere Betriebssicherheit.

Ifat: Halle A6, Stand 327/426

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