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Robuste Pumpentechnik Pumpe ermöglicht schonende, sichere und schnelle Melasse-Förderung

45 Tonnen in zwölf Minuten: Eine kompakte Drehkolbenpumpe befördert Melasse sicher und schnell zur weiteren Verarbeitung in Transportfahrzeuge. Hierbei schont eine spezielle Konstruktion den Einsatz der Pumpe und nutzt die Schwerkraft.

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In der Zuckerproduktion werden Pumpen eingesetzt, um Melasse zum Weitertransport in LKW zu befördern.
In der Zuckerproduktion werden Pumpen eingesetzt, um Melasse zum Weitertransport in LKW zu befördern.
(Bild: ©fotobieshutterb - stock.adobe.com)

In der Fabrik einer agroindustriellen Organisation in Guatemala, die unter anderem Rohrzucker produziert, werden Pumpen eingesetzt, um die als Nebenprodukt anfallende Melasse zum Weitertransport in LKW zu fördern.

Bis vor kurzem übernahmen diese Aufgabe einfache Getriebepumpen, die jedoch mit dem hochviskosen Material zu kämpfen hatten und öfters ausfielen. Aufgrund des Alters der Aggregate waren Ersatzteile nicht immer zeitnah verfügbar und Anlagenstillstände die Folge. Daher entschieden sich die Verantwortlichen, die alten Pumpen durch effizientere Modelle zu ersetzen. Dafür beauftragten sie Netzsch do Brasil, ein Unternehmen des Geschäftsbereichs Pumpen & Systeme der Netzsch-Gruppe aus Selb, das bereits in früheren Projekten in der südamerikanischen Zuckerfabrik Pumpenlösungen umgesetzt hat.

Für die Melasse-Förderung fiel die Wahl nun auf die Drehkolbenpumpen des Typs Tornado T1. Diese selbstansaugenden Pumpen arbeiten nach dem Verdrängerprinzip: Sie transportieren mittels zweier ineinander greifender Rotoren das Fördermedium kontinuierlich von der Saug- zur Druckseite. Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit auch unter hohem Druck im Dauereinsatz sind sie für den Einsatz sehr zäher Medien wie Melasse besonders geeignet.

Die Förderanlage, in der die neue Pumpe integriert ist, wurde zudem so ausgelegt, dass bei einem sehr hohen Silofüllstand das Gut ohne Pumpeneinsatz nur durch Schwerkraft in den LKW befördert wird, sodass das neue Gerät geschont und Energie gespart wird. Da eine zügige Wartung ohne Ausbau der Pumpe aus der Rohrleitung möglich ist, lassen sich längere Stillstände, wie sie vorher der Fall waren, vermeiden. Seit 2019 ist die neue Pumpe vor Ort im Einsatz und das Befüllen eines 45 t LKW benötigt nun lediglich zwölf Minuten – das entspricht einer Zeitersparnis von fast 50 % im Vergleich zu vorher.

Zuverlässig fördern auch unter hohem Druck

Zu den wesentlichen Anforderungen an das neue Aggregat gehörten die Eignung zur Förderung von zähflüssigen Medien sowie ein zügiges und gleichmäßiges Pumpvermögen bei einem Druck von 3 bar. Ausgewählt wurde eine Drehkolbenpumpe der Tornado T1-Reihe in der Baugröße XB-4: Dieser Geräte-Typ erfüllt die Ansprüche des Zuckerfabrik-Betreibers nicht nur hinsichtlich Durchfluss, Druck, Förderleistung und Saugbedingungen, sondern verfügt auch über besonders günstige Möglichkeiten der Wartung. Diese kann ohne Ausbau der Pumpe aus der Rohrleitung erfolgen und bietet aufgrund der günstigen Konstruktion einen einfachen und schnellen Zugriff auf Drehkolben und Wellenabdichtung.

Darüber hinaus verfügen die Pumpen dieser Art über einen modularen Gehäuseaufbau mit nachstellbaren Gehäuseschalen für eine hohe Lebensdauer.

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Die T1-Varianten sind je nach Baugröße darauf ausgelegt, Volumina bis zu 1000 m³/h zu verarbeiten. Bei der Anwendung in der Melasse-Abfüllung liegt die Drehzahl bei 258 U/min, das Volumen zwischen 45 und 66 m³/h. Die Viskosität des Fluids beträgt zwischen 2000 – 20.000 mPas.

Neben solch zähflüssiger Melasse können fast alle Arten von Medien mit den Pumpen schonend bewegt werden, niedrig- bis hochviskose Stoffe ebenso wie thixotrope oder dilatante Substanzen: schmierende, nicht-schmierende, scherempfindliche oder abrasive Medien. Als Antrieb können wahlweise Verbrennungs-, Elektro- oder Hydraulikmotoren dienen. Im aktuellen Fall handelt es sich um einen vierpoligen 15 kW-Motor mit 60 Hz.

Hohe Betriebssicherheit bei einfachem Handling

Ein wesentliches Merkmal der Drehkolbenpumpen ist zudem, dass Getriebe- und Pumpenkammer räumlich streng voneinander getrennt sind. Diese spezielle Konstruktion, das Gleichlaufgetriebe-Schutzsystem (GSS), sorgt dafür, dass das Medium auch im Fall eines Versagens der Wellenabdichtung nicht in den komplexen Antrieb eindringt. Dadurch wird eine hohe Betriebssicherheit erreicht. Umgekehrt kann auch das Getriebeöl nicht in den Pumpenraum gelangen. Schmierung und Kühlung der Dichtung erfolgen zudem durch leicht zugängliche Spül- beziehungsweise Sperrwasseranschlüsse. Die visuelle Kontrolle der Gleitringdichtungen ist außerdem stets gewährleistet.

Aufgrund der früheren Erfahrungen war es den Betreibern außerdem wichtig, das neue Aggregat trotz seiner hohen Effizienz nur in Betrieb zu haben, wenn dies zwingend notwendig ist. So wird die Pumpe beim Beladen der LKW erst aktiv, wenn der Füllstand des Melasse-Silos unter eine bestimmte Marke sinkt. Bis dahin erfolgt die Ableitung des Mediums über eine Bypass-Konstruktion mithilfe der Schwerkraft. Dadurch kann Energie gespart und das Aggregat geschont werden.

Seit 2019 ist die Tornado T1-Pumpe im Einsatz und der Zuckerfabrikbetreiber zeigt sich von der bisherigen Leistung begeistert. „Wir sind mit dem Betrieb des Aggregats und der aktuellen Leistung der Anlage sehr zufrieden“, so der Anwender. „Allein schon die deutliche Zeitersparnis beim Beladen der LKWs erleichtert uns die Arbeit. Netzsch als Partner vor Ort zu wissen, gibt uns auch die nötige Sicherheit für die Zukunft, denn Wartung und Ersatzteilbeschaffung stellen so kein Problem mehr dar.“

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