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AALE Konferenz 2012 Prozessautomation im Mittelpunkt der AALE Konferenz 2012

| Autor / Redakteur: Dr. Hasso Drathen / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Die AALE – das Forum für Fachleute der Automatisierungstechnik aus Hochschule und Wirtschaft – hat sich zu einer anerkannten Tagung mit hohem Praxisbezug entwickelt, was daran zu erkennen ist, dass von den ca. 160 Teilnehmer die Hälfte Fachleute aus der Industrie waren.

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Das Forum für Fachleute der Automatisierungstechnik aus Hochschule und Wirtschaft (AALE) bot trotz vollem Programm auch 2012 wieder die Gelegenheit zahlreiche Fachgespräche zu führen.
Das Forum für Fachleute der Automatisierungstechnik aus Hochschule und Wirtschaft (AALE) bot trotz vollem Programm auch 2012 wieder die Gelegenheit zahlreiche Fachgespräche zu führen.
(Bild: PROCESS )

Aachen - Schwerpunkt der diesjährigen Tagung war die Prozessautomation mit Beiträgen zur Steuerungstechnik, Regelungstechnik, Simulation, Energietechnik und Softwareentwicklung in der Automatisierungstechnik. Doch auch die Fertigungsautomatisierer kamen mit zwei Sessionen zur Robotik zu ihrem Recht.

Einen besonderen Reiz stellte die Session „Fachhochschulen – quo vadis“ dar. Unter der Moderation von Ralph Schneider / HS-Regensburg referierten Peter Altvater / HIS GmbH, Jens Jäckel / HTWK Leipzig und Thomas Stelzer-Rothe / FH Südwestfalen über Strategien, Erfahrungen und Zukunftsperspektiven der Fachhochschulen.

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Hoher Stellenwert für die Freiheit von Forschung und Lehre

Die Freiheit von Forschung und Lehre ist in Artikel 5 Abs. 3 des Grundgesetzes garantiert. Darin wurde bewusst festgelegt, dass Professoren einer Hochschule grundsätzlich sanktionsfrei und unabhängig denken und handeln können, d.h. dass das noch nicht Gedachte gedacht und das noch nicht Gemachte gemacht werden kann. Dieser Zusammenhang ist überaus wichtig, wenn man über die Zukunft der Fachhochschulen nachdenkt.

Betrachtet man die Veränderungen im bundesdeutschen Hochschulsystem der letzten zehn Jahre, so ist neben der Bologna-Reform und Änderungen im Bereich der Hochschulsteuerung, die zu mehr Autonomie, Wettbewerb und Profilbildung der Hochschulen geführt haben, die Konvergenz der Hochschultypen eine der auffälligsten Reformen. Gleichwohl bleiben bei aller Annäherung der unterschiedlichen Hochschultypen zentrale Aspekte bis dato unverändert, nämlich die Grundausstattung der Fachhochschulen unterscheiden sich nach wie vor fundamental von der der Universitäten, denn eine grundfinanzierte Forschungsausstattung ist quasi nicht vorgesehen.

Forschungsorientierte Masterstudiengänge bei Fachhochschulen stark im Kommen

Dabei bedeutet die Bologna-Reform eine Egalisierung der Studienabschlüsse. Einerlei ob Bachelor oder Master, beide Abschlüsse können nun an Universitäten und Fachhochschulen abgelegt werden, d.h. an Fachhochschulen können seit Bologna auch forschungsorientierte Masterstudiengänge belegt werden, und die Fachhochschulen machen davon lebhaft Gebrauch.

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