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Achema-Gründerpreis

Prämiertes Heizsystem ermöglicht Einsparung von Kunststoffen

| Redakteur: Ulla Reutner

Achema-Gründerpreisträger 2018, vorgestellt im Rahmen der Eröffnungssitzung.
Achema-Gründerpreisträger 2018, vorgestellt im Rahmen der Eröffnungssitzung. (Bild: Reutner)

Im Rahmen der Eröffnungssitzung zur Achema wurde der zweite Gründerpreis verliehen. Acht Bewerberteams kamen in die Endrunde des von der Dechema, den Business Angels Frankfurt Rhein Main und dem Hightech-Gründerfonds getragenen Awards.

Vom Flüssigkeitstransfer im Mikroliter-Maßstab und verbesserten Peptid-Syntheseverfahren über Pharma-Innovationen bis hin zur modernen Prozessanalytik reichten die Ideen der diversen Startups.

Zur letzten Thematik gehörte auch einer der drei Preisträger, die sich alle über ein Preisgeld von 10.000 Euro freuen durften: das Start-up Plasmion. Prämiert wurde die „Elektronische Nasen“-Technologie, die es erlaubt, Labor-Massenspektrometer zu Online-Sensoren aufzurüsten. Die ersten, bereits realisierten Anwendungen finden sich im Laborbereich, wo etwa Fehlaromen in Lebensmittel- oder Kosmetikprodukten erkannt werden. Vorstellbar sind aber auch Einsätze im Zivilschutz oder in der Logistikkette von Nahrungsmitteln.

Achema-Gründerpreisträger 2018, vorgestellt im Rahmen der Eröffnungssitzung
Achema-Gründerpreisträger 2018, vorgestellt im Rahmen der Eröffnungssitzung (Bild: Reutner)

Ebenfalls mit dem Achema-Gründerpreis ausgezeichnet wurde eine Entwicklung, mit der Peptid- und Protein-basierte Wirkstoffe oral verabreicht werden können. Gummibärchen statt Spritzen also, was insbesondere Kindern mit Krebs- oder Rheuma-Erkrankungen zugute kommt. Diese Entwicklung in Form einer geeigneten liposomalen Matrix, die die orale Verfügbarkeit garantiert, gelang dem Start-up Heidelberg Delivery Technologies (Heideltec).

Die dritte, wohl ausgereifteste preiswürdige Geschäftsidee ist ein Heizsystem, das die definierte zonale Erwärmung erlaubt. Die im ersten Moment wenig spektakulär klingende Entwicklung von Wattron funktioniert analog zu einem TFT-Display. Einzelne kleine Heizkreise können individuell geregelt werden. Das Start-up, das bereits den Break-even erreicht hat, vermarktete die Idee schon in der Verpackungstechnik, wo sie zur Einsparung von Kunststoffen führt. Viele weitere Anfragen aus den unterschiedlichsten Branchen liegen bereits vor.

Wer sich über die einzelnen Start-ups und ihre Geschäftsideen näher informieren will, hat dazu auf dem Gründerforum Gelegenheit.

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