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Chemie3-Initiative

Positive Resonanz auf Leitfaden für nachhaltiges Lieferkettenmanagement

| Redakteur: Alexander Stark

Die Nachhaltigkeitsinitiative Chemie3 hat 2018 einen Leitfaden entwickelt, der mittelständische Unternehmen mit praxiserprobten Tools beim Aufbau eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements unterstützen soll. Erste Erfahrungen aus den Unternehmen diskutierten die Allianzpartner BAVC, IG BCE und VCI in Brüssel mit Vertretern aus EU-Parlament und -Kommission.

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Die Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ 2018 einen Leitfaden entwickelt, der mittelständische Unternehmen beim Aufbau eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements unterstützt.
Die Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ 2018 einen Leitfaden entwickelt, der mittelständische Unternehmen beim Aufbau eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements unterstützt.
( Bild: gemeinfrei / CC0 )

Brüssel – Zunehmend fordern Kunden, der Finanzmarkt und nicht zuletzt der europäische und deutsche Gesetzgeber Informationen darüber ein, wie Unternehmen Nachhaltigkeitsstandards entlang ihrer Lieferketten gewährleisten. Durch die einzelnen Bausteine des Leitfadens können Unternehmen systematisch vorgehen und sich Schritt für Schritt an dieses Thema heranarbeiten. Zugleich eignet sich der Leitfaden auch für die Lieferanten des Unternehmens. Pascal Mielke von Berlin-Chemie erklärte, dass das Unternehmen in engem Austausch mit seinen Lieferanten stehe, damit diese den Anforderungen des Unternehmens entsprechen.

Die Sorgfaltspflicht von Unternehmen entlang ihrer Lieferkette ist unter anderem Teil der Debatte um ein Gesetzespaket für nachhaltige Finanzierung (Sustainable Finance). Die Europaabgeordneten Arne Lietz und Markus Pieper hoben die Notwendigkeit eines europäischen Rahmens hervor. Pieper und der Europaabgeordnete Dennis Radtke warnten allerdings davor, zu weit zu gehen und die Wettbewerbsfähigkeit in Frage zu stellen. Kristin Schreiber, Direktorin für KMU-Politik bei der EU-Kommission, bestätigte, dass es eine Mischung aus gesetzlichen Vorgaben und freiwilligen Ansätzen brauche. Wichtig sei es darüber hinaus, zunächst die nationalen Aktionspläne Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) in den Mitgliedstaaten umzusetzen.

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