Hydrieranlagen

01.03.2017

Hydrieranlagen passen die Eigenschaften der Endprodukte an die jeweils folgenden Prozessstufen oder an Spezifikationen der Verkaufsprodukte an.

Die Anforderungen an Hydrieranlagen in den Raffinerien sind sehr vielfältig. Sie umfassen die Entfernung von Heteroatomen wie Schwefel, Stickstoff und ggf. auch Sauerstoff, die Veränderung von Stoffeigenschaften mit dem Ziel, die Siedelage und Dichte zu reduzieren oder auch die im Einsatzprodukt enthaltenen Stoffgruppen grundsätzlich zu verändern. Auch Kombinationen unterschiedlicher Anforderungen sind möglich.

Nutzen für den Kunden

Eine Hydrieranlage ermöglicht einen erheblichen Wertschöpfungszuwachs durch die Erweiterung der Produktpalette und deren Wertigkeit, indem entsprechend den Voraussetzungen (ISBL und OSBL) und gegebenen Marktanforderungen der Hydrierprozess gezielt gewählt wird.