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Studie: Insolvenzen Pleitewelle in China bedroht deutsche Exporte

Redakteur: Matthias Back

Die Kreditversicherung Euler Hermes erwartet laut eigener Mitteilung vom Dienstag für 2015 einen Anstieg der Insolvenzen in China um 5 %. Gründe dafür sind die sinkende Liquidität von Unternehmen durch das schärfere Vorgehen gegen Schattenbanken, Überkapazitäten im Immobilienmarkt und die wachsende Disziplin bei den Ausgaben der Lokalregierungen. Davon seien auch deutsche Exporteure betroffen.

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Für deutsche Exporteure brummt das China-Geschäft – doch drohen Zahlungsausfälle.
Für deutsche Exporteure brummt das China-Geschäft – doch drohen Zahlungsausfälle.
(Bild: Wikimedia)

Der Grund: Chinas Bedeutung für die deutsche Exportwirtschaft sei immens. Mit der Abhängigkeit vom chinesischen Markt stiegen aber auch die Risiken.

Gerichtliche Insolvenzverfahren in China sehr selten

Aufgrund der hohen Kosten und der enormen Komplexität seien gerichtliche Insolvenzverfahren in China – anders als beispielsweise in Europa – jedoch relativ selten, insgesamt rechneten die Ökonomen des Kreditversicherers mit rund 2800 Fällen im laufenden Jahr.