Freistromplattenwärmeübertrager Plattenwärmeübertrager spart Energie beim Entalkoholisieren

Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Tier- und Humanernährungshersteller Leiber in Bramsche erzielt Energieeinsparungen bei der Weiterverarbeitung von Hefe und Trebern dank einem Freistromplattenwärmeübertrager von Alfa Laval.

Firmen zum Thema

Dr. Ulrich Schmitz, Leiter Technik / Produktion bei Leiber, ist mit dem neuen Plattenwärmeübertrager für die Herstellung von Hefeextrakt zufrieden.
Dr. Ulrich Schmitz, Leiter Technik / Produktion bei Leiber, ist mit dem neuen Plattenwärmeübertrager für die Herstellung von Hefeextrakt zufrieden.
(Bild: Alfa Laval)

Als Partner der Brauereien nimmt das Unternehmen Leiber den Bierherstellern das Nebenprodukt Bierhefe ab. Aber auch die Treber, die ausgelaugten Rückstände des Malzes, sind interessant. Denn aus den Trebern werden wiederum Nahrungsmittel für Menschen und Tiere produziert. Seit neuestem setzt Leiber auch den neuen Freistromplattenwärmeübertrager Fusion Line ein, um seine Energieeffizienz zu optimieren.

Trockenhefeprodukte werden in der Tiernahrungs-Herstellung als Mischprodukte dem Tierfutter in kleinen Mengen, in der Größenordnung von ein bis fünf Prozent, beigemischt, um die Gesundheit des Tieres zu fördern. Hierbei handelt es sich um eine natürliche Alternative für den Einsatz von Antibiotika, die heute nur noch sehr restriktiv in der landwirtschaftlichen Tierhaltung angewendet werden dürfen. Stattdessen greifen Bauern auf der ganzen Welt aufgrund der prebiotischen Wirkung immer öfter zu Produkten die Bierhefe enthalten oder daraus bestehen.

Bildergalerie

Wie sieht die Produktionskette aus und was ist notwendig, damit aus dem Nebenprodukt, das die Brauereien nicht benötigen, ein Produkt für die Tierernährung entstehen kann?

Bierhefe – eine Herausforderung für die Logistik der Brauereien

Leiber koordiniert die Logistik für die Brauereien und regelt diese auf Wunsch auch komplett. Dazu gehört sowohl die bedarfsgerechte Abnahme des Nebenproduktes als auch die anschließende Trocknung und Verarbeitung der Bierhefe.

Denn erst dadurch werden die Produkte überhaupt lagerfähig, was aufgrund der saisonalen Schwankungen in der Bierproduktion unerlässlich ist. So fallen im Sommer beispielsweise große Mengen an Hefe an, da aufgrund der Temperaturen auch deutlich mehr Bier getrunken wird, während im Winter erheblich weniger Hefe anfällt, obwohl gerade in dieser Zeit der Fütterungsbedarf wesentlich größer ist.

(ID:38137230)