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Pharmamarkt Pfizer entscheidet sich gegen Unternehmensaufspaltung

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Der US-Pharmariese Pfizer wird sich nicht aufspalten. Wie die Wirtschaftswoche erfahren hat, wird das Unternehmen die Geschäftsbereiche für patentgeschützte sowie nicht mehr exklusive Medikamente nicht verselbstständigen.

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Blick auf das Pfizer-Arzneimittelwerk in Gödecke
Blick auf das Pfizer-Arzneimittelwerk in Gödecke
(Bild: Pfizer)

Frankfurt – Der Finanzvorstand Frank D'Amelio erklärte, dass Pfizer durch die Konzernspaltung keine finanziellen Vorteile erzielen würde. Bereits seit Jahren hatten die Pfizer-Verantwortlichen mit dem Gedanken gespielt, die beiden Sparten als eigenständige Unternehmen am Markt aufzustellen. Während die verschreibungspflichtigen Präparate gute Ergebnisse erzielten, konnten die nicht-exklusiven Medikamente nicht den erwarteten Umsatz erreichen.

Der Analystenrat sich auf das Geschäft mit patentgeschützten Arzneimitteln zu fokussieren, soll jetzt ad acta gelegt werden. Stattdessen will Pfizer das Medikamenten-Portfolio mit der Übernahme des Krebsspezialisten Medivation für 14 Milliarden US-Dollar stärken.

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