Biokunststoffe Perstorp will mehr

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Perstorp rechnet mit einem starken Wachstum im Bereich Biokunststoffen und investiert hier kräftig in seine Wettbewerbsfähigkeit. Die Pilotanlage in Warrington/Großbritannien war nur ein Teil...

Anbieter zum Thema

Linda Zellner, Perstorp Project Manager Bioplastics, bekräftigt: „Wir steigern mit diesen Investitionen unsere Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Biokunststoffe, einer Kernkompetenz der Perstorp-Gruppe.“
Linda Zellner, Perstorp Project Manager Bioplastics, bekräftigt: „Wir steigern mit diesen Investitionen unsere Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Biokunststoffe, einer Kernkompetenz der Perstorp-Gruppe.“
(Bild: Perstorp)

Perstorp/Schweden – Das schwedische Spezialchemie-Unternehmen Perstorp erwartet ein rasches Wachstum im Markt der Biokunststoffe und sieht daher die Zeit gekommen, um kräftig in die Entwicklung von Biokunststoffen und Bioprodukten zu investieren. Ein erster Schritt war die Pilotanlage in Warrington/Großbritannien, die bereits in Betrieb genommen wurde.

Zudem entsteht gerade ein neues Labor in Perstorp, das wohl ab Januar 2015 betriebsfertig sein wird. Es soll Kunden dabei unterstützen, ihr Geschäft schneller auszubauen, die Markteinführung ihrer Produkte zu beschleunigen und neue Produkte und Formulierungen für künftige Biokunststoffanwendungen zu entwickeln.

Fokus auf drei Wachstumsbereiche für Biokunststoffe

Perstorp vertreib seine Technologie von ε-polycaprolacton (PCL) unter der Marke Capa. Die Thermoplaste dienen als Verarbeitungshilfe für erneuerbare Biopolymere in Kurz- und Langzeit- ebenso wie in Recyclinglösungen. Die Schweden konzentrieren sich dabei primär auf drei zentrale Wachstumsbereiche für Biokunststoffe: Papierbeschichtungen, Beutel & Folien und Verpackungen. Die aktuellen Investitionen sind darauf ausgerichtet, die dynamische Entwicklung in diesen drei Feldern zu unterstützen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die erforderliche Infrastruktur verfügbar ist, um die Herausforderungen künftiger neuer Anwendungen zu bewältigen.

Capa erschließt vor allem neue Möglichkeiten für Biokunststoffe wie PLA, PHA und stärkebasierte Polymere, indem es deren Funktionseigenschaften verbessert — insbesondere Zähigkeit und Elastizität — und so ihre Wettbewerbsfähigkeit in Folien- und Verpackungsanwendungen sichert. Zudem lässt sich das Thermoplast leicht kompostieren. Damit optimiert es die Weiterverwertbarkeit ausgedienter Produkte, was zur Umweltfreundlichkeit biopolymere Verpackungen, Beutel und Folien beiträgt.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:43057263)