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Studie Personalplanung Personalengpässe zeigen Planungsdefizite bei Unternehmen auf

Der Fachkräftemangel ist Realität: Die breite Mehrheit der Unternehmen (70 %) ist mit der aktuellen Deckung ihres Personalbedarfs nicht zufrieden. Dies ergab eine Studie die der Personaldienstleister Hays und das Analyse- und Beratungsunternehmen PAC unter 303 Führungskräfte aus allen relevanten Fachbereichen in Unternehmen unterschiedlicher Größe durchgeführt haben.

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(Bild: Hays)

Mannheim – Die empirisch und interdisziplinär angelegt Studie sieht für die Unzufriedenheit bei den Unternehmen zwei Gründe: Zum einen benötigen sie zunehmend Mitarbeiter mit Spezialwissen. Zum anderen sind diese aber auf dem Arbeitsmarkt nicht zu finden, zumal die Zahl der geeigneten Bewerber sinkt.

Zwar verfügen über 80 % der befragten Unternehmen über eine Strategie, wie sie ihren Personalbedarf planen. Doch da die Fachbereiche von der Personalabteilung meist nicht (nur bei 13 % der Befragten) in die zentrale Strategieentwicklung eingebunden werden, entwickeln 30 % eine eigene Insellösung für ihren Personalbedarf und setzen diese operativ um. Daher sehen die befragten Manager den größten Verbesserungsbedarf darin, eine einheitliche Strategie für die Personalplanung zu etablieren, die in allen Bereichen verbindlich umgesetzt wird.

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Kommunikation muss verbessert werden

„Zwischen der Personalabteilung und den Fachbereichen wird noch zu wenig kommuniziert und nicht ausreichend vernetzt gehandelt. Hier ist die Unternehmensleitung gefordert, alle für die Personalplanung notwendigen Akteure an einen Tisch zu bringen. Nur so entsteht eine passende Strategie für den Personalbedarf“, kommentiert Dirk Hahn, Vorstand von Hays, diese empirischen Ergebnisse.

Im Zuge der demografischen Entwicklung setzt die Mehrheit der Befragten (58 %) zuerst auf die Bindung ihrer bestehenden Mitarbeiter. Immerhin 42 % setzen daneben bzw. alternativ auf den Einsatz externer Spezialisten.

An der Studie „Personalbedarfsplanung und -beschaffung in Unternehmen“ beteiligten sich 169 Fachbereichsleiter aus den Feldern IT, Forschung und Entwicklung, Finance sowie Produktion, die telefonisch befragt wurden. Zudem nahmen 79 Personal- und 55 Einkaufsleiter an der Online-Befragung teil, um die Sichtweisen aller an der Planung des Personalbedarfs beteiligten Bereiche zu spiegeln und zu vergleichen. Die kompletten Ergebnisse der Studie finden Sie auf Hays.de.

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