Suchen

Systemintegration Partnerprogramm Open Integration: Geräte und Komponenten einfacher integrieren

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Geräte und Komponenten einfach ins eigene Automatisierungssystem zu integrieren ist für Betreiber verfahrenstechnischer Anlagen häufig immer noch knifflige Angelegenheit. Wenn es nach Endress+Hauser geht, soll sich dies bald ändern: Im Programm Open Integration kooperiert der Automatisierungsspezialist mit acht Partnern für eine unkomplizierte Systemintegration.

Firmen zum Thema

Michael Ziesemer, COO von Endress+Hauser: „Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir sicherstellen, dass sich eine relevante Auswahl an Produkten für gemeinsame Zielmärkte problemlos kombinieren und integrieren lässt.“
Michael Ziesemer, COO von Endress+Hauser: „Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir sicherstellen, dass sich eine relevante Auswahl an Produkten für gemeinsame Zielmärkte problemlos kombinieren und integrieren lässt.“
(Bild: Endress+Hauser)

Reinach/Schweiz – Endress+Hauser hat das Partnerprogramm Open Integration ins Leben gerufen. Es soll die Kooperation zwischen Anbietern der industriellen Automatisierung und Feldbuskommunikation fördern. Bereits acht Unternehmen haben sich dem Programm angeschlossen: Auma Riester, Hima Paul Hildebrandt, Honeywell Process Solutions, Mitsubishi Electric, Pepperl+Fuchs, Rockwell Automation, R. Stahl und Schneider Electric. „Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir sicherstellen, dass sich eine relevante Auswahl an Produkten für gemeinsame Zielmärkte problemlos kombinieren und integrieren lässt“, erklärt Michael Ziesemer, Chief Operating Officer von Endress+Hauser.

Dies geschieht auf Grundlage von offenen Kommunikationsstandards wie Hart, Profibus, Foundation Fieldbus, EtherNet/IP oder Profinat sowie offenen Integrationsstandards wie FDT, EDD oder FDI. Michael Ziesemer betont: „Wir sind offen für weitere Kooperationspartner. Alle Marktteilnehmer, die wie wir konsequent auf offene Standards setzen, können sich dem Programm Open Integration anschließen.“

Gemeinsame Validierung

Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit sind sogenannte Referenz-Topologien, die von Open-Integration-Partnern gemeinsam ausgearbeitet werden. Jede Referenz-Topologie ist auf bestimmte Anwendungsbereiche der Kunden und die dort eingesetzten Technologien zur Feldkommunikation zugeschnitten. „Zur inhaltlichen Ausgestaltung des Programms werden wir deshalb gezielt interessierte Kunden einladen“, kündigte Michael Ziesemer an.

Abhängig von Branche und Markt werden typische Anforderungen wie beispielsweise Verfügbarkeit, Redundanz oder Explosionsschutz berücksichtigt und eine praxisrelevante Auswahl an Systemkomponenten und Feldgeräten getroffen. Genau diese Kombination wird dann getestet und dokumentiert, bevor sie als gemeinsame Empfehlung veröffentlicht wird. Kunden erhalten somit konkrete und erfolgreich validierte Vorschläge für die Automatisierung ihrer Anlage.

Michael Ziesemer ergänzt: „Mit dieser gemeinsamen Validierung im Rahmen von Open Integration gehen wir deutlich über die etablierten Konformitäts- und Interoperabilitätstests hinaus, die wir seit Jahren mit allen relevanten Prozessleitsystemen durchführen.“

(ID:43746489)