Autosampler Partikelanalyse: Mehrere hundert Proben am Tag messen

Redakteur: Gabriele Ilg

Speziell für Labore mit einem hohen Probenaufkommen hat Pamas einen neuen Autosampler entwickelt: Mit dem Pamas AS3 kann der Messvorgang automatisiert werden, sodass pro Tag mehrere hundert Probenflaschen gemessen werden können.

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Die automatischen Partikelzählsysteme von Pamas nutzen Verfahren deroptischen Sensortechnologie für die Reinheitskontrolle von Flüssigkeiten.
Die automatischen Partikelzählsysteme von Pamas nutzen Verfahren deroptischen Sensortechnologie für die Reinheitskontrolle von Flüssigkeiten.
(Bild: Pamas)

Für die Partikelanalyse von Flüssigkeiten werden oft automatische Partikelzähler verwendet. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen zeichnet sich das neue Partikelanalysesystem durch verbesserte Produktmerkmale aus.

So verfügt der neue Autosampler über ein integriertes Verdünnungssystem für die automatische Probenaufbereitung, über ein Lesegerät für die automatische Identifikation der Probenflasche sowie eine Vorrichtung für die automatische Spülung und Reinigung.

Das System eignet sich zur Reinheitskontrolle einer Vielzahl flüssiger Proben und ist mit einer Vorrichtung zur Probenaufbereitung ausgestattet. Mit dieser Vorrichtung können zu Agglomeraten geballte Partikel vor der Probenmessung voneinander gelöst werden. Die Ultraschallvorrichtung ist auf dem Roboterarm befestigt und bereitet die nächste Probe auf, während die vorhergehende Probe gemessen wird. Um die Gefahr einer nachträglichen Kontaminierung von außen auszuschließen, wird die Probenaufbereitungsanlage zwischen den Probengängen gereinigt.

Die Probenflaschen stehen auf Tabletts. Die Tabletts können optional über RFID-Codes (Radio Frequency Identification) oder über Barcodes automatisch identifiziert werden. Der Autosampler kann an ein bestehendes LIM-System (Laboratory Information Management System) im Labor angeschlossen werden. Wenn das bestehende LIM-System in der Lage ist, Probenidentifikationsnummern an den Autosampler zu schicken, die auf der Tablettnummer sowie auf der XY-Position auf dem Tablett beruhen, so ist kein weiterer Vorgang zur Zuordnung und Identifikation der jeweiligen Probe erforderlich.

Der Autosampler kann an bestehende Tablettsysteme angepasst werden. Für einen unbeaufsichtigten Dauerbetrieb können auch größere Systeme mit mehreren hundert Proben gebaut werden (für drei Schichten innerhalb von 24 Stunden). Das System wird mit Servomotoren betrieben.

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