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Luftzerlegungsanlage

PanGas weiht neue Luftzerlegungsanlage ein

| Redakteur: Gabriele Ilg

von links: Bernd Eulitz, CEO PanGas, Peter Zwick, Regierungsrat BL, Renaud Spitz, CEO Clariant, Schweiz, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender des Vorstands von Linde. (Bild: Linde)
von links: Bernd Eulitz, CEO PanGas, Peter Zwick, Regierungsrat BL, Renaud Spitz, CEO Clariant, Schweiz, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender des Vorstands von Linde. (Bild: Linde)

Am Standort Muttenz bei Basel hat PanGas, die Schweizer Konzerngesellschaft der Linde Group, mit einem Investitionsvolumen von 68 Millionen Schweizer Franken eine neue Luftzerlegungsanlage (LZA) errichtet. Die Anlage wurde nun offiziell eingeweiht.

Muttenz/Schweiz – Die neue LZA produziert die hochreinen Luftgase Sauerstoff, Stickstoff und Argon für Kunden in der Schweiz sowie für den süddeutschen und nordfranzösischen Markt. Auch der Betrieb der hochmodernen Anlage erfolgt länderübergreifend: Spezialisten am Remote Operations Centre – kurz ROC – im deutschen Chemiestandort Leuna steuern und überwachen die Anlage in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern vor Ort.

„Mit dem neuen Luftzerleger erhöhen wir die Versorgungssicherheit speziell für die chemischen und pharmazeutischen Betriebe im Dreiländereck Schweiz –-Deutschland – Frankreich. Mit dieser Investition unterstreicht PanGas darüber hinaus seine Verbundenheit mit diesem Standort und seinen Kunden in dieser Region“, sagte Bernd Eulitz, CEO der PanGas.

In die Luftzerlegungsanlage in Muttenz hat die Linde Group 68 Millionen Schweizer Franken investiert. Die Aufträge für die Errichtung von Gebäuden, Gebäudeinfrastruktur und Straßen auf dem knapp 13 000 m2 großen Areal gingen dabei bevorzugt an lokale Unternehmen. Von Beginn an wurde die Luftzerlegungsanlage für den so genannten ROC-Betrieb geplant. Die Steuerung und Überwachung der hochkomplexen Technologie erfolgt durch Spezialisten des Remote Operations Centre – kurz ROC – im deutschen Leuna, die eng mit ihren Kollegen vor Ort zusammenarbeiten. Die Tagesleistung für die Herstellung von Gasen liegt bei 360 Tonnen Stickstoff, 140 Tonnen Sauerstoff und sieben Tonnen Argon. Darüber hinaus werden täglich 50 Tonnen gasförmiger Stickstoff produziert.

Die Lieferung der Flüssiggase erfolgt an Unternehmen in der Schweiz, Nordfrankreich und Süddeutschland. Der Infrapark Baselland ist direkt per Pipeline an die neue Luftzerlegungsanlage angebunden und bietet den verschiedenen Unternehmen aus den Bereichen Chemie und Life-Sciences vor Ort eine sichere und zuverlässige Versorgung.

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