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Nach Hurrikan Harvey Oxea-Werke in Texas sind wieder in Betrieb

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Das Chemieunternehmen Oxea hat nach einem kontrollierten Stillstand infolge des Hurrikans Harvey die Produktion in seinen US-Standorten Bay City und Bishop in Texas wieder erfolgreich aufgenommen. Für mehrere Produkte konnte somit Force Majeure abgewendet werden.

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Die Oxo-Intermediates und Oxo-Derivate werden zur Herstellung von hochwertigen Beschichtungen, Schmierstoffen, kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, Aroma- und Duftstoffen, Druckfarben sowie Kunststoffen verwendet.
Die Oxo-Intermediates und Oxo-Derivate werden zur Herstellung von hochwertigen Beschichtungen, Schmierstoffen, kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, Aroma- und Duftstoffen, Druckfarben sowie Kunststoffen verwendet.
(Bild: Oxea)

Monheim am Rhein – Der Hurrikan von Ende August war einer der schwersten Stürme der vergangenen Jahre in den USA. Die Produktionsanlagen von Oxea sind nunmehr wieder in Betrieb und haben damit begonnen, spezifikationsgerechte Produkte herzustellen. Obwohl die Anlagen noch nicht die volle Leistung bringen, konnte das Unternehmen für mehrere Produkte Force Majeure abwenden. Die Logistik ist landesweit noch schwierig. Daher arbeitet das Team von Oxea eng mit seinen Kunden zusammen, um Sendungen bedarfsgerecht zu organisieren. Das Unternehmen produziert Oxo-Intermediates und Oxo-Derivate wie Alkohole, Polyole, Carbonsäuren, Spezialester und Amine.

„Die Sicherheit unserer Mitarbeiter hatte oberste Priorität, als wir die Werke in Bay City und Bishop heruntergefahren und uns auf den Sturm vorbereitet haben. Unsere Gedanken sind bei der großen Zahl von Menschen, deren Leben vom Hurrikan Harvey betroffen ist", sagte Salim Al Huthaili, CEO von Oxea. Zum Glück waren die Auswirkungen des Hurrikans und die anschließenden Überschwemmungen weniger verheerend als prognostiziert. Daher traten an den Anlagen nur geringfügige Probleme auf.

In Bay City realisiert Oxea gerade eines seiner größten Investitionsprojekte: den Bau der neuen Propanol-Anlage „Propanol 2“, deren Fertigstellung für 2018 geplant ist. Die Bauunternehmer haben ausgezeichnete Arbeit geleistet und das Baustellengelände von Oxea gut vor dem Sturm gesichert. Bei der Beurteilung der Baustelle konnten keine nennenswerten Schäden festgestellt werden. „Abgesehen von einer leichten Terminverzögerung hatte Hurrikan Harvey nur sehr geringe Auswirkungen auf Propanol 2", so Markus Heuwes, Projektleiter Propanol 2 bei Oxea.

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