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Grundstoff für Desinfektionsmittel Oxea verdreifacht n-Propanol-Produktion

Redakteur: MA Alexander Stark

Das Chemieunternehmen Oxea hat im zweiten Quartal 2020 die Liefermengen von n‑Propanol in Europa verdreifacht. Der Grund für diesen Schritt ist die hohe Nachfrage nach n‑Propanol bei Herstellern von Handdesinfektionsmitteln und aus der Druckindustrie.

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Oxea ist der weltweit größte Hersteller von n‑Propanol.
Oxea ist der weltweit größte Hersteller von n‑Propanol.
(Bild: Oxea)

Monheim am Rhein – Derzeit leidet die Druckindustrie unter der schlechten Verfügbarkeit von Ethanol und Isopropanol, die aufgrund der akuten Krise aus Kostengründen in den Biozidbereich umgeleitet werden. Alkohole sind wichtige Rohstoffe für die Herstellung von Druckfarben und werden im weiteren Druckverlauf als Lösemittel für den Verpackungsdruck benötigt. Oxea ist der weltweit größte Hersteller des hierfür benötigten n‑Propanols.

In Europa erfährt das Unternehmen eine starke Nachfrage nach n‑Propanol durch namhafte Kunden im Desinfektionsmittelbereich. Denn im Vergleich zu Ethanol und Isopropanol zeigt n‑Propanol in verschiedenen Veröffentlichungen, unter anderem des Robert-Koch-Instituts, Berlin, bei niedrigerer Konzentration eine bessere Wirksamkeit gegenüber Viren und Bakterien als andere Alkohole.

Damit es angesichts der stark angestiegenen Nachfrage nach Verpackungen für pharmazeutische Produkte und Lebensmittel nicht zu Engpässen kommt, beliefert Oxea auch zunehmend die Druckindustrie: „Wir haben zum Beispiel gezeigt, dass unsere Produkte n‑Propanol und n‑Propylacetat, in der Industrie auch bekannt als ‚Propyls‘, nicht nur deutlich wirtschaftlicher sein können als die herkömmlich zum Verpackungsdruck verwendete Ethanol/Ethylacetat-Mischung. Sie erzielen zudem ohne technischen Aufwand eine spürbar höhere Prozessstabilität und haben darüber hinaus einen positiven Effekt auf die Nachhaltigkeit des Druckbetriebes“, führte Naoko Roth, Commercial Business Director bei Oxea, dazu aus.

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