Reinstwasseraufbereitung

Optimale Wasserqualität für mikrobiologische Forschung und Lehre

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Die Reinwasseraufbereitung übernehmen Elga-Systeme des Modells Purelab Pulse 2. Sie sind platzsparend an den Wänden montiert und erzeugen pro Stunde bis zu 20 l Typ-II-Wasser mit einem Widerstand von 10 - 15 MΩ cm. Eine Kombination aus Adsorption, Umkehrosmose und einer Aufbereitungskartusche zur Reduktion der Resthärte entfernt zunächst 98 % der Verunreinigungen aus dem vorbehandelten Weichwasser. Ein UV-Modul mit einer Wellenlänge von 254 nm sorgt für eine hohe mikrobiologische Reinheit. Das patentierte Pulse-Modul entfernt schließlich die noch verbliebenen anorganischen Ionen zu 95 %.

Dank Elektroentionisierung (EDI) ist dieser Verfahrensschritt besonders wirtschaftlich, denn im Gegensatz zum herkömmlichen Ionenaustausch werden die Harze im Pulse-Modul durch den Einsatz von Gleichstrom kontinuierlich regeneriert und müssen nicht ausgetauscht werden. Dies reduziert die Betriebskosten bei der Aufbereitung großer Reinwasservolumen.

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Um Verbrauchsspitzen zuverlässig abzudecken, wird das Reinwasser jeweils in zwei 200-Liter-Tanks bevorratet. In Entnahmepausen rezirkuliert das gelagerte Wasser stündlich aus dem Tank über das Pulse-Modul und die UV-Lampe des Reinwassersystems. Diese Funktion hält die Wasserreinheit aufrecht, verhindert das Wachstum von Mikroorganismen und minimiert den Bakteriengehalt auf weniger als 1 KBE/ml.

Über neu verlegte, infrarot-geschweißte Polypropylen-Ringleitungen gelangt das Reinwasser aus dem Tank zu den Verbrauchern in der jeweiligen Spülküche. Auch die neuen Elga-Reinstwassersysteme des Typs Purelab flex 1 werden so gespeist. Sie erzeugen pro Minute bis zu 2 l ultrareines Typ-I-Wasser, das mit einem Widerstand von 18,2 MΩ cm für mikrobiologische Analysen geeignet ist.

Reinstwassertechnik muss nutzerfreundlich sein

Die Wasserqualität wird auf dem Dispenser-Display gut sichtbar angezeigt. Für eine bequeme Wasserentnahme können Nutzer den Dispenser-Arm frei bewegen und in der Höhe verstellen. „Vor allem die einfache Bediendung hat uns überzeugt“, erläutert Dr. Becker. „Die Reinstwassersysteme werden von rund 300 Kollegen und Doktoranden aus den verschiedenen Forschungsgruppen des Instituts genutzt. Außerdem stehen sie mehreren hundert Studierenden pro Semester zur Verfügung. Da ist es wichtig, dass die Anlagen selbsterklärend sind.“

* M. Sadetzky: VWS Deutschland GmbH, 29227 Celle

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