Quartalszahlen Merck

Operatives Ergebnis trotz konstanter Erlöse eingebrochen

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Hoffnungsträger und Sorgenkinder

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Weitere positive Impulse kommen aus der Sparte, die die stärksten Einbrüche verkraften musste – Liquid Crystals. Die Gesamterlöse der Sparte sind seit Jahresbeginn wieder stetig gestiegen. Das Unternehmen geht daher davon aus, dass der Abschwung im Dezember 2008 seine Talsohle erreicht hat. So sind die Quartals- und Halbjahres-Erlöse zwar noch deutlich unter dem Vorjahresniveau (siehe Tabelle). Im Vergleich zum ersten Quartal 2009, in dem Gesamterlöse von 131 Millionen Euro erzielt wurden, verbesserte sich die Sparte mit 189 Millionen Euro im zweiten Quartal jedoch deutlich. Das liegt zum einen daran, dass das weltweite Geschäft mit Flüssigkristalldisplays anzieht, wie vom Marktforschungsinstitut DisplaySearch beobachtet wurde. Die Verbesserung der Gesamterlöse von Liquid Crystals resultiere laut Unternehmensaussage aber auch aus der neuen „Polymer Stabilized Vertical Alignment (PS-VA)“-Technologie von Merck für LCDs.

Weiterhin Sorge bereitet dagegen das Pigment-Geschäft der Sparte Performance & Life Science Chemicals. Aufgrund der anhaltenden schachen Nachfrage der Automobilindustrie, aber auch der Kosmetikindustrie, hat Merck im Mai Kurzarbeit für 300 Mitarbeiter am Produktionsstandort Gernsheim eingeführt. Pigment-Produktionsanlagen in Savannah/USA, Onahama/Japan und Songjiang/China seien ebenfalls betroffen.

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