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Quartalszahlen Merck Operatives Ergebnis trotz konstanter Erlöse eingebrochen

Redakteur: Marion Henig

Die Merck KGaA hat die Erlöse im zweiten Quartal wie auch im ersten Halbjahr auf konstantem Niveau halten können, dafür sorgte vor allem die Pharma-Sparte Merck Serono. Doch das operative Ergebnis ist über alle Sparten hinweg deutlich eingebrochen.

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Im Gesamtjahr erhofft sich Merck bereits wieder steigende Umsatzerlöse. (Quelle: Merck KGaA)
Im Gesamtjahr erhofft sich Merck bereits wieder steigende Umsatzerlöse. (Quelle: Merck KGaA)
( Archiv: Vogel Business Media )
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Darmstadt – „Die Welt befindet sich weiterhin inmitten einer Wirtschaftskrise. Merck bekommt die Auswirkungen ebenfalls zu spüren, aber weniger als viele andere Unternehmen. Wir sind in der Lage, weiterhin in die Entwicklung innovativer Produkte zu investieren, die unsere Zukunft sichern werden“, sagte Dr. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck angesichts der jüngst veröffentlichten Quartalszahlen. „Trotz der Weltwirtschaftskrise erwarten wir, die Prognose der Merck-Gruppe für 2009, die wir im Frühjahr bekannt gegeben haben, zu erfüllen.“ Insgesamt erhofft sich Merck im Geschäftsjahr 2009 ein Wachstum der Gesamterlöse bis zu fünf Prozent.

Erlöse konstant dank Merck Serono

Für die konstanten Quartals- und Halbjahres-Erlöszahlen des Gesamtkonzerns hat lediglich Merck Serono beigetragen, die umsatzstärkste Sparte des Konzerns, die sich auf verschreibungspflichtige Medikamente fokussiert. So sind die Erlöse im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um sechs Prozent gestiegen. Die Umsatzbringer der Sparte sind vor allem die biologischen Therapien Rebif, Erbitux und Gonal-f. Sie machten im 2. Quartal die Hälfte der Umsatzerlöse der Sparte aus. Positiv entwickelt haben sich aber auch die Umsatzerlöse von Rebif zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose (MS), und des zielgerichteten Krebstherapeutikums Erbitux. Auch die klassischen Arzneimittel der Sparte trugen im Berichtszeitraum zu den Umsatzerlösen bei, Merck sieht dies im guten Life-Cycle-Management begründet.

(Lesen Sie auf Seite 2: Hoffnungsträger und Sorgenkinder)

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