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Bilanz Bayer-Konzern

Operativ war 2009 ein starkes Jahr für Bayer

| Redakteur: Marion Henig

„Wir sehen den Konzern strategisch gut aufgestellt und aufgrund des Innovations- und Wachstumspotenzials unseres Portfolios auf einem erfolgreichen Weg“, fasste Wenning zusammen. Bayer blicke daher mit Zuversicht in die Zukunft. Das Vorkrisenniveau werde allerdings frühestens im Jahr 2012 erreicht, so der Konzern-Chef. (Bild: Bayer AG)
„Wir sehen den Konzern strategisch gut aufgestellt und aufgrund des Innovations- und Wachstumspotenzials unseres Portfolios auf einem erfolgreichen Weg“, fasste Wenning zusammen. Bayer blicke daher mit Zuversicht in die Zukunft. Das Vorkrisenniveau werde allerdings frühestens im Jahr 2012 erreicht, so der Konzern-Chef. (Bild: Bayer AG)

Langfristig und nachhaltig gut aufgestellt präsentierte Bayer-Chef Werner Wenning seinen Konzern bei der Bilanzpressekonferenz. Seit 2002 hat das Unternehmen maßgebliche Portfolioanpassungen und Effizienzmaßnahmen umgesetzt, ohne die der Konzern zweifelsfrei im vergangenen Jahr mehr Federn hätte lassen müssen.

Leverkusen – Für den Bayer-Konzern war 2009 operativ eines der stärksten Jahre. „Wir waren in einem schwierigen Umfeld erfolgreich, und wir sind optimistisch für die Zukunft“, sagte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning am Freitag auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leverkusen. Mit einem um Sondereinflüsse bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 6,472 Milliarden Euro liegt der Konzern zwar 6,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, denoch ist es der dritthöchsten Wert der Unternehmensgeschichte. Der Netto-Cashflow stieg um 49 Prozent auf das Rekordniveau von 5,375 Milliarden Euro, so dass die Nettofinanzverschuldung stärker als erwartet um 4,5 Milliarden auf 9,7 Milliarden Euro gesenkt werden konnte.

Der Konzernumsatz sank um 5,3 Prozent auf 31,168 (Vorjahr: 32,918) Milliarden Euro. Währungs- und portfoliobereinigt (wpb.)entsprach das einem Rückgang um 5,7 Prozent. Damit wurde die Zielsetzung von minus fünf Prozent annähernd erreicht. Während die Umsätze von HealthCare und CropScience wpb. um 3,8 bzw. 2,5 Prozent stiegen und neue Rekordhöhen erreichten, verzeichnete MaterialScience (BMS) konjunkturbedingt wpb. ein Minus von 24,7 Prozent. Dennoch bekannte sich Wenning auf der Bilanzpressekonferenz sehr deutlich zum derzeitigen Sorgenkind: "Unser BMS-Geschäft ist das bestaufgestellteste Geschäft in diesem Markt." Sowohl aus technologischer Sicht als auch die regionale Ausrichtung mit Fokus auf den Wachstumsmarkt Asien sieht sich der Konzern weltweit führend. Eine langfristige und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit sei daher gegeben. Auch habe sich MaterialScience im Jahresverlauf bereits deutlich erholt. Für das laufende Jahr stellte Wenning daher einen Anstieg von Umsatz und Ergebnis in Aussicht. Das Vorkrisenniveau werde allerdings frühestens im Jahr 2012 erreicht, so der Konzern-Chef.

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