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Petrochemie OMV investiert in Bayern

| Redakteur: Redaktion PROCESS

München – Der österreichische Energieversorger und -produzent OMV will in den nächsten Jahren sein Wachstum in Bayern verstärkt vorantreiben. Das Unternehmen will bis 2010 rund 1,1 Milliarden Euro investieren, um seine führende Position als Versorger der Region mit Mineralölprodukten sowie in der Petrochemie auszubauen.

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München – Der österreichische Energieversorger und -produzent OMV will in den nächsten Jahren sein Wachstum in Bayern verstärkt vorantreiben. Das Unternehmen will bis 2010 rund 1,1 Milliarden Euro investieren, um seine führende Position als Versorger der Region mit Mineralölprodukten sowie in der Petrochemie auszubauen.

Ein Großteil des Investitionsvolumens von insgesamt rund 640 Millionen Euro in den Raffineriestandort Burghausen dient dem Ausbau der Petrochemie. Hier erweitert die OMV ihre Produktionskapazität der für die Kunststoffproduktion notwendigen Produkte Propylen und Ethylen. Konkret wird das Unternehmen bis 2008 die Ethylenproduktion um 110 000 Tonnen pro Jahr auf 450 000 und die Propylenproduktion um 315 000 auf insgesamt 560 000 Tonnen steigern.

Diese Kapazitätserweiterung wird durch den Bau einer neuen Metatheseanlage, die Erweiterung der Ethylenanlage sowie durch den Neubau eines großen Spaltofens erreicht. Gleichzeitig mit dem Ausbau der OMV-Petrochemieanlagen wird auch die mit dem Unternehmen direkt verbundene Borealis ihre Kapazitäten erweitern. Es sollen rund 200 Millionen Euro in eine 330 000 Tonnen Polypropylenanlage investiert werden. Mit dem Bau der Anlage wird die Kapazität am Standort Burghausen von 415 000 auf 745 000 Tonnen Polyolefine erweitert. Damit entwickelt sich Burghausen bis 2010 zum siebtgrößten Polyolefin- und zum drittgrößten Polypropylenstandort in Europa.

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