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Nur gute Vorsorge hilft

| Autor/ Redakteur: Redaktion PROCESS / Redaktion PROCESS

Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung wurden Kreiselpumpen insgesamt sicherer und zuverlässiger. Probleme entstehen aber immer wieder durch Trockenlauf: Dieser wird durch eine unsachgemäße Bedienung oder eine falsche Einstellung verursacht. Somit kann er vom Hersteller nicht direkt beeinflusst und auch nicht ausgeschlossen werden.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung wurden Kreiselpumpen insgesamt sicherer und zuverlässiger. Probleme entstehen aber immer wieder durch Trockenlauf: Dieser wird durch eine unsachgemäße Bedienung oder eine falsche Einstellung verursacht. Somit kann er vom Hersteller nicht direkt beeinflusst und auch nicht ausgeschlossen werden.

Wenn von Trockenlauf gesprochen wird, ist eine Unterscheidung zwischen den Begriffen „trockenlaufsicher“ und „trockenlauffähig“ wichtig. Diese werden häufig verwechselt oder manchmal sogar wissentlich nicht korrekt gebraucht.

Das Merkmal „trockenlauffähig“ zeichnet z.B. Kreiselpumpen aus, bei denen durch eine spezielle technische Vorrichtung das Trockenlauf-Risiko erheblich vermindert wird. Generell sind jedoch die Begriffe „trockenlaufsicher“, „trockenlauffähig“ sowie „eingeschränkt trockenlaufsicher“ irreführende Bezeichnungen und sollten in dieser Form so auch nicht verwendet werden.

Dies ist der Tenor einer aktuellen Studie von Sondermann Pumpen + Filter, die zu dem Schluss kommt, dass keine Kreiselpumpe „wirklich trockenlaufsicher“ ist. Eine Klärung des Begriffs und des Sachverhaltes ist angebracht. Diese beginnt, in dem man die verschiedenen Ursachen der Schäden untersucht und differenziert betrachtet.

Dabei zeigt sich schnell, dass der Trockenlauf im eigentlichen Sinn neben der Kavitation und dem Heißlauf nur eine von drei Schadensursachen darstellt. Letzterer führt dabei am häufigsten zum Ausfall einer Kreiselpumpe. Der Grund, der zum Defekt der Pumpe führt, kann allerdings nicht zweifelsfrei ermittelt werden. In allen drei Fällen ist die Folge das Verschmelzen der Kunststoffteile.

Auch die beste Pumpe kann bei den wichtigen Aspekten „Trockenlauf“, „Heißlauf“ und „Kavitation“ keine hundertprozentige Garantie vor Beeinträchtigungen oder gravierenden Schäden der Kreiselpumpe geben, da diese Schadensursachen durch individuelle Fehler des Anwenders entstehen. Nur eine gute Vorsorge auf Betreiberseite hilft, schweren Schäden vorzubeugen.

Die Studie gibt zu den drei Schadensursachen Heißlauf, Trockenlauf und Kavitation einige Vorsorge-Tipps. Die Ergebnisse der Studie können über InfoClick heruntergeladen werden.

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