Newsticker Oktober: Aktuelles aus der Prozessindustrie

IG BCE fordert sichere Jobs bei Wandel der Chemieindustrie

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20.10.2021

Göttingen (dpa) *07:44 Uhr – Pharmazulieferer Sartorius wächst kräftig weiter

Beim Labordienstleister und Pharmazulieferer Sartorius laufen die Geschäfte weiterhin auf Hochtouren. Derzeit erlebt das Unternehmen einen wahren Bestellboom von Herstellern von Impfstoffen und Corona-Tests, an die es wichtiges Zubehör liefert. Der Auftragseingang beim Dax-Neuling stieg in den ersten neun Monaten im Jahresvergleich um rund 68 Prozent auf knapp 3,3 Milliarden Euro, wie Sartorius am Mittwoch in Göttingen mitteilte.

Dabei setzten die Niedersachsen gut 2,5 Milliarden Euro um, das waren währungsbereinigt gut 50 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Analysten hatten mit etwas weniger Erlösen und einem geringeren Ergebnis gerechnet. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte auf 866 Millionen Euro, ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von gut 77 Prozent. Die entsprechende Marge erhöhte sich auf 34,3 (Vorjahr: 29,1) Prozent. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein um Sondereffekte bereinigter Gewinn von knapp 407 Millionen Euro und damit fast doppelt soviel wie im Vorjahreszeitraum. Die Ziele für das Gesamtjahr 2021 bestätigte der Konzern.

Basel (dpa) *07:35 Uhr – Pharmakonzern Roche hebt Umsatzziel an – Corona-Geschäfte helfen

Die Erholung des Pharmageschäfts und weitere Zuwächse in der Diagnostiksparte stimmen Roche für das laufende Jahr optimistischer. Konzernchef Severin Schwan rechnet laut einer Mitteilung vom Mittwoch für 2021 im Jahresvergleich zu konstanten Wechselkursen nun mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Bisher war er von einem Plus im tiefen bis mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen.

In den ersten neun Monaten des Jahres steigerte der Konzern den Umsatz um sechs Prozent auf 46,7 Milliarden Franken (43,4 Mrd Euro). Währungsbereinigt stand ein Plus von acht Prozent zu Buche. Die Schweizer schnitten damit besser ab als von Experten erwartet.

Rückenwind liefert vor allem die kleinere Diagnostiksparte, die unter anderem von der Nachfrage nach Corona-Tests profitiert. Das Pharmageschäft legte auch dank des Geschäfts mit neuen Medikamenten im dritten Quartal zu, womit sich für Januar bis September eine im Jahresvergleich in etwa stabile Entwicklung ergibt.

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