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Norwegen - Die Dominanz der Öl- und Gasindustrie

| Autor / Redakteur: Heiko Steinacher, Germany Trade and Invest / Wolfgang Ernhofer

Durch neue Öl- und Gasfunde für Norwegen zum Eldorado für die Ausrüsterindustrie. Pumpen, Kompressoren, Rohrleitungen und Ventile werden im hohen Norden dringend benötigt.
Durch neue Öl- und Gasfunde für Norwegen zum Eldorado für die Ausrüsterindustrie. Pumpen, Kompressoren, Rohrleitungen und Ventile werden im hohen Norden dringend benötigt. (Bild: wikipedia)

Die Öl- und Gasindustrie ist für Norwegen die treibende Konjunkturkraft und die Förderaktivitäten sollen weiterhin ausgebaut werden. Doch neben der Öl- und Gaswirtschaft bieten sich deutschen Unternehmen Geschäftsmöglichkeiten im Bergbau, der insbesondere im Norden des Landes intensiviert werden soll. Im Bereich des Infrastrukturbaus plant Oslo derzeit das größte Abwasserentsorgungsprojekt.

Oslo – Norwegen setzt weiterhin auf Erdöl und Erdgas - vor allem in arktischen Gewässern, wo gut ein Fünftel der noch nicht erschlossenen, globalen Vorräte vermutet werden.

Nachdem Norwegen und Russland im Frühjahr 2011 die ein Jahr zuvor beschlossene Demarkationslinie auf dem Meeresgrund zwischen beiden Ländern ratifiziert haben, können nun auch grenznahe Felder erkundet werden. So haben der teilstaatliche, norwegische Ölkonzern Statoil und der russische Ölförderer Rosneft Anfang Mai ein Abkommen über die gemeinsame Erschließung von Ölfeldern im Persejevskij-Bereich der Barentssee sowie im Ochotskischen Meer (Ostsibirien) unterzeichnet.

Außerdem hat das Osloer Öl- und Energieministerium vor wenigen Monaten beschlossen, im nordöstlichen Teil der norwegischen Wirtschaftszone, zwischen dem Snohvit- und dem russischen Stokman-Feld, großflächige seismische Untersuchungen durchführen zu lassen.

Norwegische Erdöl- und Erdgas-Felder

Nahe des bereits betriebenen Snohvit-Feldes liegen die Felder Havis und Skrugard. Aufschluss- und Erweiterungsbohrungen legen dort, nordwestlich von Hammerfest, Vorkommen von 400 Mio. bis 600 Mio. Barrel Öleinheiten (boe) nahe. Zur Förderung könnte Statoil angesichts der beachtlichen Wassertiefe von 400 m unbemannte Anlagen auf dem Meeresgrund installieren.

Im Bereich autonome Unterwassersysteme gehört Norwegen zwar selbst zur Weltmarktspitze, doch bieten auch deutsche Unternehmen Pump-, Floatingsysteme und Tiefseerobotik auf dem neuesten Stand der Technik an, um die Chancen dieses Zukunftsmarktes zu nutzen.

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