US-Chemieindustrie Niedriger Ölpreis stärkt die amerikanische Chemieindustrie

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Nach einem Anstieg von 2 % im Jahr 2014, geht der amerikanische Chemieverband ACC auch in den kommenden beiden Jahren von einem deutlichen Wachstum der US-Chemieindustrie aus. Laut des „Year End 2014 Chemial Industry Situation and Outlook“-Berichts rechnet ACC 2015 mit einem Plus von 3,7 %, im nächsten Jahr dann mit einem Wachstum von 3,9 %. Bis 2020 soll sich dieser Trend nicht verändern.

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Der US-Chemieverband ACC rechnet für das kommende Jahr mit einem deutlichen Wachstum der Chemieproduktion in den USA.
Der US-Chemieverband ACC rechnet für das kommende Jahr mit einem deutlichen Wachstum der Chemieproduktion in den USA.
(Bild: PROCESS)

Washington/USA – "Die Aufwertung des Dollars in Kombination mit einem immer größeren inländischen Angebot an unkonventionellem Öl und Gas helfen dabei, dass der Ölpreis weiter sinkt", sagt Dr. Kevin Swift, Chefökonom des American Chemistry Council. " Dadurch könne mit niedrigen Produktionskosten und einer verhaltenen Inflation gerechnet werden, so Swift.

So sind die Gewinne in wichtigen Endverbrauchermärkten angewachsen, z.B. beim PKW-Absatz und im Wohnungsbau. Jedes produzierte Auto verschlingt im Schnitt Chemikalien im Wert von 3500 US-Dollar. Im vergangenen Jahr sei das Wachstum der Chemeindustrie noch auf Konsum- und Spezialchemie zurückzuführen. 2015 werden aber vor allem die besseren Produktionsbedingungen und der Export dafür sorgen, dass die Nachfrage nach Basischemikalien steigt, so Swift.

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