Pharma-Event New Lounges 2010 – Ganzheitlicher Informationsaustausch für die Pharmaindustrie

Autor / Redakteur: Sabine Mühlenkamp / Anke Geipel-Kern

Messe oder Branchentreff? Auch wenn sich die Besucher nicht immer ganz sicher sind, wie sie das Konzept der Lounges beschreiben sollen, in einem sind sie sich einig: Das Konzept mit mehreren Ausstellungsinseln in der Karlsruher Messe überzeugt. Im Gespräch mit PharmaTEC berichtet Ulrich Rothgerber vom Ausrichter Inspire über das besondere Flair der Veranstaltung.

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Aktionsbühnen laden bei den Lounges zum Mitmachen ein.
Aktionsbühnen laden bei den Lounges zum Mitmachen ein.
( Bild: Inspire )

PROCESS: Die Veranstaltung jährt sich in diesem Jahr zum vierten Mal. Herr Rothgerber, wie haben sich die Lounges entwickelt?

Rothgerber: In 2010 haben die Lounges erneut deutlich zugelegt. Nach 110 Ausstellern im Jahr 2009 bieten in diesem Jahr über 150 Firmen und Partner ihre Produkte und Dienstleistungen an. Über 100 Vorträge und mehr als 20 Aktionsbühnen und Diskussionsforen sowie sieben Bars und ruhige Gesprächszonen erwarten die Fachbesucher. Die Lounges haben sich damit zu einem akzeptierten Branchentreffpunkt entwickelt.

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PROCESS: Was ist das Erfolgskonzept?

Rothgerber: Auch nach vier Jahren ist das besondere Konzept der Lounges für Viele noch nicht zuordenbar – sind sie eine Messe, ein Kongress oder beides oder etwas völlig anderes? Ist eine Antwort darauf tatsächlich wichtig? Nein, wichtig sind die Zufriedenheit der Aussteller sowie der zählbare Nutzen der Veranstaltung für die Fachbesucher. Die Besonderheit liegt im ausgewogenen Zusammenspiel von Produkt- und Dienstleistungsinformation sowie in den für den Fachbesucher interessanten Bereichen Ausstellung, Aktion, Vortrag und Kommunikation.

PROCESS: Wie wichtig sind den Besuchern die Vorträge?

Rothgerber: Unsere Fachbesucher nutzen die verschiedenen Möglichkeiten der Wissensvermittlung, die die Lounges bieten, ausgiebig. Neben der Produktshow und den Aktionsbühnen sehen viele der Anbieter und Partner hier die ideale Plattform, um ihre Kompetenz in neutralen Vorträgen darzustellen.

PROCESS: Früher wurde bei den Vorträgen zwischen Experten- und Einsteiger-Sessions unterschieden. In diesem Jahr fehlt diese Unterscheidung. Warum haben Sie in diesem Jahr das Konzept modifiziert?

Rothgerber: Da sehr viele unserer Fachbesucher keine reinen Anfänger oder reine Experten sind, haben wir durch die Auswahl der Titel und deren ausführliche Beschreibung einen Weg gewählt, um jedem die Auswahl nach seinem Wissensstand zu ermöglichen. Sollte der Wunsch der Fachbesucher nach der bisherigen Unterscheidung auf der Veranstaltung an uns herangetragen werden, werden wir dies für die Zukunft gerne berücksichtigen.

PROCESS: Welche neuen Themen dürfen die Besucher in diesem Jahr erwarten?

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