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Feinstvermahlung Neues Verfahren verhindert Reagglomeration

| Redakteur: Gabriele Ilg

Beim S-Jet-Verfahren von Netzsch Trockenmahltechnik, mit dem unter Verwendung von Wasserdampf anstelle von Luft als Mahlmedium höhere Leistungen erzielt und neue Feinheitsbereiche (Submikron) für die Trockenvermahlung erschlossen werden, ist die Stabilisierung der erzeugten feinsten Partikel von großer Bedeutung.

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Mit Wasserdampf in den Submikronbereich
Mit Wasserdampf in den Submikronbereich
(Bild: Netzsch)

Erreicht wird das durch Zugabe eines geeigneten Dispergierhilfsmittels als Additiv, das – eingesetzt in der Größenordnung von 0,1 bis 1 % – die Oberflächenladungen herabsetzt und die Reagglomeration verhindert.

Abhängig vom Ausgangsprodukt und verwendetem Additiv wird damit nicht nur eine Steigerung der Durchsatzleistung um das Fünffache erreicht, sondern auch eine Erhöhung der Fließfähigkeit, eine Vergrößerung der Oberfläche und eine Reduktion der Produktanhaftungen in der Mühle.

Im S-Jet-Verfahren von Netzsch können die Dispergierhilfsmittel in fester oder flüssiger Form zugegeben werden. Die Feststoffzugabe erfolgt über ein Dosiergerät direkt ins Aufgabegut, während flüssige Additive über eine Dosierpumpe üblicherweise direkt in die Gegenstrahlmühle dosiert werden. 

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