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Rohstoffversorgung Neues Tanklager schafft mehr Flexibilität

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Lanxess optimiert und flexibilisiert seinen Rohstoffversorgung und investiert rund acht Millionen Euro für die Versorgung seines Phosphorsäureesterbetriebs. In den Tanks lagern Ausgangsstoffe zur Herstellung von Flammschutzmitteln

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Das neue Lager für Flüssigkeiten besteht aus sechs jeweils 150 m³ großen Tanks mit einem Gesamtvolumen von 900 m³ und ersetzt das bisherige kleinere Tanklager, das lediglich 145 m³ Fassunsgsvermögen hatte.
Das neue Lager für Flüssigkeiten besteht aus sechs jeweils 150 m³ großen Tanks mit einem Gesamtvolumen von 900 m³ und ersetzt das bisherige kleinere Tanklager, das lediglich 145 m³ Fassunsgsvermögen hatte.
(Bild: Lanxess)

Köln/Leverkusen – Der Kölner Spezialchemie-Konzern Lanxess hat seine Lagerkapazitäten für seinen Phosphorsäureesterbetrieb am Standort Leverkusen deutlich ausgebaut und dafür rund acht Millionen Euro investiert. Das neue Lager für Flüssigkeiten besteht aus sechs jeweils 150 m³ großen Tanks mit einem Gesamtvolumen von 900 m³ und ersetzt das bisherige kleinere Tanklager, das lediglich 145 m³ Fassungsvermögen hatte.

„Mit dem neuen, deutlich größeren Vorratslager gewährleisten wir weiterhin eine reibungslose Rohstoffversorgung und erhöhen unsere Fähigkeit, auf Veränderungen an den Rohstoffmärkten flexibel zu reagieren“, erklärt Karsten Job, Leiter der Einheit „Plastic Additives Business“ des Lanxess-Geschäftsbereichs Rhein Chemie Additives. Neben dem erweiterten Tanklager hat das Unternehmen auch eine neue Entladestation errichtet, die zur Rohstoffübernahme aus Tanklastwagen und Tankcontainern dient. Die neue Station verfügt über fünf Bodenentlade- und entsprechende Gaspendel-Arme, die die leicht entzündlichen Flüssigkeiten nach höchsten Sicherheits-anforderungen in die Tanks befördert.

Das neue Tanklager ist bereits fertiggestellt und kann in Betrieb genommen werden, sobald die behördliche Genehmigung vorliegt. Diese wird bis Ende Juli erwartet.

Phosphorsäureester kommen in Kunststoffen – u.a. als Flammschutzmittel – zum Einsatz. Das Flammschutzmittel-Sortiment des Geschäftsbereichs Rhein Chemie Additives besteht aus den zwei Produktreihen Levagard und Disflamoll, die selbst in komplizierten Anwendungen bedeutende Vorteile bieten und sehr gute flammhemmende Wirkung zeigen. Die halogenfreien Phosphorsäureester des Sortiments Disflamoll® sind für viele Kunststoffe geeignet. Sie haben sich besonders in PVC-Anwendungen, im Polyurethan-Hartschaum und -Weichschaum sowie in Beschichtungen, Kleb- und Dichtstoffen bewährt.

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