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Remote-I/O Neues Remote-I/O bewährt sich im Praxistest

| Autor / Redakteur: Oliver Korb / Dr. Jörg Kempf

Einfache Schaltungstechnik, reduzierter Platzbedarf für die Steuerung, intuitive Projektierung und flexible Systemzulassung – das sind nur einige Features des neuen Remote-I/O von Bartec, das im vergangenen Jahr erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Dass das Neue hält, was es verspricht, beweist der Einsatz bei einem Spraydosen- und Lackstiftehersteller.

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Vor allem die Kühlrippen des Remote I/O-Systems sind ein Hingucker.
Vor allem die Kühlrippen des Remote I/O-Systems sind ein Hingucker.
(Bild: Bartec )

Farbe aus der Spraydose verbinden die meisten Menschen mit Graffitis. Doch Spraydosen und ihr farbenfroher Inhalt haben viel mehr zu bieten. Ganze Industriezweige sind auf die Produkte der Aerosolproduzenten angewiesen. Motip Dupli ist Europas größter Spraydosen- und Lackstiftehersteller. Am größten seiner Produktionsstandorte, in Haßmersheim im Neckar-Odenwald-Kreis, setzt das Unternehmen seit Mai dieses Jahres das Remote I/O-System Antares von Bartec in einer neuen Hightech-Abfüllanlage ein. Die D-Linie wurde speziell für die Abfüllung von Farbsprühdosen als Klein- und Sonderserien konzipiert. „Die Besonderheit ist, dass wir dort jedes Gebinde von 36 bis 750 ml produzieren können. Gerade im Bereich Markierungsspray sind aktuell große Gebinde gefragt“, erklärt Ralf Mündörfer, Betriebsleiter und Prokurist bei Motip Dupli.

Um immer neue Produktideen des Marketings in die Tat umsetzen zu können, mussten Herstellung und Gestaltung flexibler werden. Die „State-of-the-Art“-Abfülllinie erfüllt diese Anforderung voll und ganz. Sie besteht zum einen aus einer automatisierten Lösemittelsteuerung, die die Technikmannschaft in Haßmersheim mitkonzipiert und selbst aufgebaut hat, und zum anderen aus einer modernen Abfüllanlage, die ein auf Aerosole und Sprühsysteme spezialisierter Maschinenhersteller als Komplettpaket lieferte.

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„Überall, wo es Schnittstellen gibt, gibt es Probleme“

Damit es im Zweifelsfall nicht zu Diskussionen um Zuständigkeiten kommt, sollten beide Anlagenteile vollständig getrennt voneinander sein. Denn „überall, wo es Schnittstellen gibt, gibt es Probleme. Dem gehen wir so aus dem Weg“, sagt Mündörfer. „Da aufgrund der verwendeten Aerosole und Treibmittel Explosionsschutzvorkehrungen der Zone 1 erforderlich sind, müssen wir 100-prozentig sicher sein. Beim Ex-Schutz gehen wir keine Kompromisse ein.“

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