Membranfiltration Neues Membranfiltrationsverfahren entwickelt

Redakteur: Gabriele Ilg

EnviroChemie hat in Zusammenarbeit mit dem IAV-Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik der Fachhochschule Köln ein derzeit weltweit einzigartiges Membranfiltrationsverfahren entwickelt und bisher im Pilotmaßstab erprobt.

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Rossdorf, Köln — Die Behandlung kolloidal und partikulär hoch belasteter Abwasserteilströme mit Membranverfahren, beispielsweise in der Papier und chemischen Industrie sowie in der Sickerwasserbehandlung, ist oftmals sehr energieaufwändig.

Es basiert auf vertikal gestellten Membranmodulen, die aus einem Wickelelement mit einem innovativen Spacer, der zugehörigen Strömungsführung innerhalb des Moduls und einer integralen Pumpeinheit bestehen.

Der Hauptvorteil liegt in der durch die neue Spacerform erreichten Geometrie der Membranmodule.

Die offenen Strömungskanäle stellen eine Kombination des Strömungsverhaltens von Kapillarmodulen mit der relativ preiswerten Fertigungstechnik von Wickelelementen dar. Hiermit erschließen sich neue Einsatzgebiete vor allem für stark belastete Abwässer mit hohem Foulingpotenzial.

Die Umweltentlastung durch die Neuentwicklung ergibt sich primär aus dem möglichen Verzicht einer Mikro- oder Ultrafiltrationsstufe als Vorstufe zur Umkehrosmose und der daraus resultierenden Absenkung des Energiebedarfs.

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