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Arzneimittelformulierungen Neues Labor und Technikum für Arzneimittelformulierungen

Redakteur: Olaf Spörkel

Abbott hat in Ludwigshafen ein Entwicklungslabor und Technikum eröffnet. Dort soll die Produktion neuer Arzneimittelformulierungen im großen Maßstab getestet werden.

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Dr. John Leonard (3.v.r.) übergibt die neuen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen (v.l.: Dr. Friedrich Richter, Abbott Divisional Vice President Drug Product Development, Hendrik Hering, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz, Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Dr. Jörg Breitenbach sowie Dr. Harald Krull, Projektleiter der neuen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung von Soliqs.
Dr. John Leonard (3.v.r.) übergibt die neuen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen (v.l.: Dr. Friedrich Richter, Abbott Divisional Vice President Drug Product Development, Hendrik Hering, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz, Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Dr. Jörg Breitenbach sowie Dr. Harald Krull, Projektleiter der neuen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung von Soliqs.
( Bild: Abbott )

Ludwigshafen – Der Aufbau einer Anlage für die Erforschung neuer Technologien sowie für Produktionstests neuer Arzneimittelformulierungen ist Teil von Soliqs, der weltweit tätigen Drug Delivery Einheit von Abbott mit Sitz in Ludwigshafen. „Fast 40 Prozent aller pharmazeutischen Substanzen erreichen nie die klinische Phase, da sie vom menschlichen Körper nicht aufgenommen werden können“, erklärt Dr. Jörg Breitenbach, Senior Director of Drug Product Development und Leiter von Soliqs. „Innovative Arzneimittelformulierungen sind für die Entwicklung neuer und effektiver Behandlungen, die eine deutliche Verbesserung für Patienten bringen, von entscheidender Bedeutung“, sagt John M. Leonard, Senior Vice President, Pharmaceuticals, Research and Development, Abbott.

In der Anlage sollen laut Angaben des Unternehmens neue Verfahren analysiert werden als Ergänzung der bereits etablierten patentgeschützten Technologien, die sich mit der Löslichkeit komplexer pharmazeutischer Substanzen befassen. Mithilfe der Meltrex-Technologie z. B. konnte Abbott eine neue Tablettenformulierung seines führenden HIV-Medikaments entwickeln. Es handelt sich laut Abbott um den ersten Proteasehemmer mit einer Wirkstoffkombination, der nicht kühl gelagert und nicht zu den Mahlzeiten eingenommen werden muss – zwei entscheidende Vorteile für die Bereitstellung von HIV-Medikamenten, insbesondere in Entwicklungsländern. Seit 2001 hat Abbott nach eigenen Angaben mehr als 100 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung am Standort Ludwigshafen investiert.

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