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Asset Management Neues Gateway ebnet Weg zwischen Gerätediagnose im Feld und Ethernet

| Autor / Redakteur: Stefan Gampp / Dr. Jörg Kempf

Viele Anwender kennen das Szenario: Die verbauten Assets – speziell die Komponenten auf der Feldinstrumentierungsseite – erfüllen ihren Zweck lange Zeit tadellos. Doch wehe, es kommt zum ungünstigsten Zeitpunkt zu einem unvorhergesehenen Problem! Jetzt sind ein zentraler Gerätezugriff und zentrales Condition Monitoring das Gebot der Stunde. Lesen Sie, wie Sie Ihre Assets sicher im Griff haben.

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Die geeignete Betriebsart des SFG500 wird durch das Speicherkartenmodul SFM500 bestimmt.
Die geeignete Betriebsart des SFG500 wird durch das Speicherkartenmodul SFM500 bestimmt.
(Bild: Endress+Hauser)

Jeder Betreiber weiß: Falls auf Aktor- oder Sensorseite ein wichtiges Feldgerät einen für den Prozess nicht tolerierbaren Fehler erzeugt, kann dies mitunter weitreichende Konsequenzen für die Anlagenverfügbarkeit haben. Im Extremfall droht sogar ein längerer Anlagenstillstand.

In der Regel gibt es für genau solche Fälle entsprechende Handlungsempfehlungen, die vom Operator oder auch von modernen Prozessleitsystemen direkt an die auszuführenden Personen in der Instandhaltung weitergeleitet werden. Häufig kann jedoch die daraus resultierende Aktivität nicht schnell und effektiv genug eingeleitet werden, weil vorhandene Automatisierungsinfrastrukturen meistens einen zentralen und übergeordneten Zugriff auf die fehlermeldende Komponente nicht zulassen.

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Der Gang vor Ort an die zu diagnostizierende Messstelle ist in den meisten Fällen somit unausweichlich. Je nach den Umgebungsbedingungen sowie nach der entsprechenden Zoneneinteilung kann dies auch bedeuten, dass ein Instandhalter, bevor er das Feldgerät mit einem Laptop erlektrisch verbindet, eine erforderliche „Feuerfreigabe“ beantragen muss.

Einfache Nutzeroberflächen sind Pflicht

Jetzt könnte man zwar anprangern, dass ein Laptop vor Ort in der Anlage sowieso nichts verloren hat, und auch, dass die zu überprüfende Komponente über das Display vor Ort oder evtl. über einen Zugriffspunkt im Schaltschrank diagnostiziert werden könnte. Die Variante mit dem Display mag bei dem einen oder anderen Fehlerbild noch zum Erfolg führen. Doch spätestens wenn via Display auf komplexere Bedienebenen zugegriffen werden soll oder vielleicht die Komponente neu in Betrieb genommen werden muss, ist eine einfachere und übersichtlichere Nutzeroberfläche Pflicht.

Alleine aufgrund dieser Fragestellung haben viele Endanwender, die für den reibungslosen Betrieb einer Prozessanlage verantwortlich sind, Technologien standardisiert, die ihnen folgende Möglichkeiten bieten:

  • Feldgeräte herstellerübergreifend performant zu bedienen,
  • dies über alle etablierten Kommunikationsprotokolle hinweg,
  • mit dem Ziel, alle relevanten Daten sauber zu protokollieren und zu dokumentieren.

Windows-basierte Softwaretools, die diese Anforderungen aus Sicht der geplanten, aber auch der ungeplanten Instandhaltung erfüllen, gibt es bereits seit etwa zehn Jahren.

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