Brecher-Band-Anlage Neues Bandanlagensystem sorgt für effizienten Erz-Transport

Redakteur: Sabine Mühlenkamp

In der peruanischen Cuajone-Mine wird bis 2016 ein neues Bandanlagensystem und ein neuer Kreiselbrecher errichtet. Bisher wurde das Erz zur Weiterverarbeitung aus der Mine per Schiene über die sechs Kilometer lange Strecke zur Aufbereitungsanlage transportiert.

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(Bild: ThyssenKrupp)

Seit 1976 wird die Cuajone-Kupfermine in Peru betrieben und seitdem wird das Erz von der Tagebaugrube zum Konzentrator über eine Schienentransportanlage befördert. Ab 2016 erledigt diese Aufgabe ein neues Brecher-Band-System in Betrieb, mit dem ThyssenKrupp Industrial Solutions, der Anlagenbauspezialist des ThyssenKrupp Konzerns, von der Southern Peru Copper Corporation beauftragt wurde.

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Der Leistungsumfang umfasst dabei das Engineering, die Beschaffung, die Bauaufsicht sowie den Support bei der Inbetriebnahme des kompletten Brecher-Band-Systems zur Verarbeitung von Kupfererz. Christoph Brewka, Leiter der Operating Unit Mining, ThyssenKrupp Industrial Solutions: „Mit der neuen Anlage werden sowohl die Betriebskosten und der Energieverbrauch als auch der Emissionsausstoß wesentlich verringert. Dies ist ein gutes Beispiel für unsere maßgeschneiderten Lösungen für die Mining-Industrie, die einen Mehrwert für unsere Kunden bieten und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen schonen.“

120.000 Tonnen Erz pro Tag

„Im Rahmen unserer globalen Wachstumsstrategie bauen wir unsere Präsenz in Südamerika weiter aus“, bekräftigt Zlatan Azinovic, CEO von ThyssenKrupp Industrial Solutions, Peru. „Mit unserem Service Center in Peru können wir unseren Kunden der lokalen Mining-, Minerals- und Zementindustrie schnellere und bessere Dienstleistungen anbieten. Erst kürzlich haben wir in neue Service Center in Brasilien und Chile investiert.”

Die semimobile Brechanlage mit integriertem Abzugsförderer, der Transferförderer sowie zwei Überland-Bandförderer sollen 120.000 Tonnen zerkleinertes Erz pro Tag transportieren. Das Kupfererz wird direkt einer semimobilen Brechanlage zugeführt, die sich in der Mine befindet. Lkw-Rampen aus Profilstahl ermöglichen Zugang zu den Muldenkippern mit einem Ladegewicht von bis zu 360 metrischen Tonnen. Die Service- und Betriebsbereiche der Anlage, einschließlich der elektronischen Infrastruktur, werden komplett getrennt und unabhängig vom Abladebereich der Muldenkipper angeordnet, was zu einer deutlichen Reduzierung des Schwingungs-, Staub- und Lärmniveaus führt. Die semimobile Konstruktion eignet sich besonders für Minen, die von seismischen Aktivitäten betroffen sind.

Der Kreiselbrecher Typ 63/114 mit 1200-kW-Direktantrieb übernimmt das Aufgabematerial vom Aufgabebunker und zerkleinert das Roherz auf die benötigte Größe. Das zerkleinerte Erz wird aus dem Zwischenbunker unterhalb des Brechers über einen Schwerlast-Bandaufgeber mit niedriger Geschwindigkeit transportiert.

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