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Bayer Geschäftsbericht 2013

Neuere Pharma-Produkte bei Bayer mit enormem Wachstum

| Redakteur: Matthias Back

(Bild: Bayer AG)

Der Bayer-Konzern hat seinen Erfolgskurs im Jahr 2013 fortgesetzt. Mit einem Umsatzwachstum von mehr als 5 % gegenüber dem Vorjahr, auf rund 40,2 Milliarden Euro, hat der Konzern eine neue Bestmarke erzielt. Rund 70 % des Gesamtumsatzes erreichte Bayer mit den Life-Science-Geschäften. Gegenwind verzeichneten der Konzern dagegen bei Material Science, dessen Geschäftsverlauf weiterhin durch eine schwierige Marktsituation gekennzeichnet ist.

Leverkusen - „Wir haben in unserem Jubiläumsjahr wichtige Ziele erreicht“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers am Freitag auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leverkusen. Die Entwicklung der Life-Science-Geschäfte verlief weiterhin dynamisch: Health Care konnte mit den neueren Pharma-Produkten erfreuliche Zuwächse erzielen, und Crop Science war in einem positiven Marktumfeld sehr erfolgreich. Insgesamt erreichte Bayer in den Life-Science-Bereichen die operativen Ziele trotz erheblicher negativer Währungseffekte. Das Geschäft von Material Science war weiterhin durch eine schwierige Marktsituation gekennzeichnet. „Für das Geschäftsjahr 2014 sind wir optimistisch und planen eine weitere Verbesserung von Umsatz und Ergebnis“, so Dekkers.

Erfreulicher Kursverlauf erfreut Anleger

Der Konzernumsatz wuchs im Jahr 2013 um 1 % auf 40,157 (Vorjahr: 39,741) Milliarden Euro. „Damit haben wir eine neue Bestmarke in unserer nun 150-jährigen Unternehmensgeschichte erzielt“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) nahm der Umsatz um 5,1 % zu. Das EBIT stieg um 25,6 % auf 4,934 (3,928) Milliarden Euro. Ergebnisbelastend wirkten sich Sondereinflüsse in Höhe von minus 839 Millionen (minus 1,711 Milliarden) Euro aus. Diese enthielten insbesondere Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 358 Millionen Euro sowie Vorsorgen für Rechtsfälle in Höhe von 276 Millionen Euro.

Das EBIT vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 2,4 % auf 5,773 (5,639) Milliarden Euro und das EBITDA vor Sondereinflüssen um 1,5 % auf 8,401 (8,280) Milliarden Euro. Negative Währungseinflüsse belasteten das Ergebnis mit insgesamt etwa 260 Millionen Euro. Darüber hinaus fielen infolge des erfreulichen Kursverlaufs der Bayer-Aktie 70 Millionen Euro höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit der langfristigen aktienbasierten Vergütung an. Das Konzernergebnis kletterte um 32,7 % auf 3,189 (2,403) Milliarden Euro und das bereinigte Konzernergebnis je Aktie um 5,8 % auf 5,61 (5,30) Euro.

Der Brutto-Cashflow stieg um 28 % auf 5,832 (4,556) Milliarden Euro, insbesondere aufgrund eines verbesserten EBIT. Der Netto-Cashflow erhöhte sich um 14,2 % auf 5,171 (4,530) Milliarden Euro. Die Nettofinanzverschuldung sank im Vergleich zum 31. Dezember 2012 um 0,3 Milliarden Euro auf 6,7 Milliarden Euro. „Aufgrund des starken Cashflows konnten wir trotz hoher Investitionen sowie der Unternehmenserwerbe von Conceptus und Steigerwald die Verschuldung leicht zurückführen“, erläuterte Finanzvorstand Werner Baumann.

Erhebliche Umsatzsteigerung bei neueren Pharma-Produkten

Im Gesundheitsgeschäft (Health Care) erhöhte sich der Umsatz im vergangenen Jahr um 1,7 (wpb. 6,8) % auf 18,924 (18,604) Milliarden Euro. „Maßgeblich waren dabei die Zuwächse der neueren Pharma-Produkte mit einer erheblichen Umsatzsteigerung“, erläuterte Dekkers. „Auch bei Consumer Care gab es eine gute Umsatzentwicklung.“

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