Vibrationsgrenzschalter Neuer Vibrationsgrenzschalter mag’s gern heiß

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Mit dem Vegaswing 66 erweitert Vega das Portfolio für Grenzschalter um einen weiteren Vibrationsgrenzschalter für Flüssigkeiten. Der Neue schaltet sicher in Anwendungen mit Prozesstemperaturen bis 450 °C und Prozessdrücken bis 160 bar.

Firma zum Thema

Der Vegaswing 66 verträgt problemlos Betriebstemperaturen von –196 bis 450 °C und Betriebsdrücke bis 160 bar.
Der Vegaswing 66 verträgt problemlos Betriebstemperaturen von –196 bis 450 °C und Betriebsdrücke bis 160 bar.
(Bild: Vega)

Das Prinzip der Vibrationsgrenzschalter ist bisher auf die Prozessbedingungen von max. 280 °C und max. 100 bar begrenzt. Vega ermöglicht durch einen neuartigen Antrieb der Schwinggabel mit dem Vegaswing 66 den Einsatz weit über diese Grenzen hinaus. Der neue Vibrationsgrenzschalter verträgt Prozesstemperaturen von –196 bis 450 °C und Drücke von 0 bis 160 bar.

Nahezu unabhängig von den Produkteigenschaften gibt es für den Einsatz des Vibrationsgrenzschalters kaum Einschränkungen. Der Sensor schaltet unabhängig von der Füllgutdichte sicher und reproduzierbar bei Erreichen einer bestimmten Füllhöhe. Zur Inbetriebnahme ist dafür kein Abgleich mit dem Füllgut erforderlich. Die integrierten Analyse- und Überwachungsfunktionen ermöglichen die Zertifizierung nach SIL2 und der Dampfkesselverordnung.

Vielseitig und sicher im Einsatz

Anwender profitieren laut Vega von den technischen Eigenschaften, kombiniert mit der kompletten Selbstüberwachung des Sensors, durch höchste Anlagensicherheit – auch bei kritischen Anwendungen im Hochtemperatur- und Hochdruckbereich. Zusätzlich spart der universelle Grenzstandsensor durch die einfache Inbetriebnahme Zeit und Kosten.

Das Anwendungsspektrum des Vegaswing 66 reicht von Destillationskolonnen in der Öl- und Gasindustrie, über Hoch- und Niedrigwasser-Begrenzungen in Dampfkesseln bis hin zu kryogenen Anwendungen in Flüssiggastanks für LNG und Stickstoff.

Die üblichen Zulassungen für Explosionsschutz in Gasen und Stäuben nach Atex und FM sowie Ausführungen als Kompaktsensor oder mit Rohrverlängerung bis 6 m runden das breite Anwendungsspektrum ab.

(ID:37777170)