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Homogene Katalyse

Neuer Membranreaktor spart Energie

| Redakteur: Gabriele Ilg

Eine neuer Reaktor von Evonik zur homogenen Katalyse von Oxo-Reaktionen verbessert die Effizienz des Verfahrens. Dabei werden Olefine mit Synthesegas in einer Hydroformylierungsreaktion zu Aldehyden umgesetzt.

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Das Projekt ROMEO (Reactor Optimization by Membrane Enhanced Operation) ist 2015 mit dem Ziel gestartet, einen völlig neuen Reaktortyp zu entwickeln.
Das Projekt ROMEO (Reactor Optimization by Membrane Enhanced Operation) ist 2015 mit dem Ziel gestartet, einen völlig neuen Reaktortyp zu entwickeln.
(Bild: Evonik Industries)

Der neue Membranreaktor benötigt statt klassischerweise zwei Prozessschritte nur einen. Bisher wurde erst die chemische Reaktion durchgeführt und anschließend das Produkt vom Katalysator abgetrennt.

Die Vereinfachung des Verfahrens macht sich besonders im Energieeinsatz bemerkbar: Im Vergleich zum bisherigen Verfahren verringern sich die Treibhausgas-Emissionen um 45 % die Energie- und Ressourceneffzienz verbessert sich um 70 %. Die Reaktion findet nun auf einem Monolithen statt, einer Art Zylinder, dessen innere Oberfläche den Katalysator trägt. Das Besondere: außen ist die Membran aufgebracht, sodass der Katalysator auf dem Monolithen verbleibt und das Reaktionsprodukt durch die Membran abgetrennt wird.

Das Projekt „Reactor Optimization by Membrane Enhanced Operation“ ist im EU Forschungsprogramm Horizon angesiedelt und 2015 mit dem Ziel gestartet, einen neuen Reaktortyp zu entwickeln. Neben Evonik sind neun weitere Projektpartner beteiligt.

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