FDI Cooperation Neuer Meilenstein zur Feldgeräteintegration (FDI)

Redakteur: Marion Henig

Die FDI Cooperation hat sich zum Ziel gesetzt, die vorhandenen Technologien EDDL und FDT zu ersetzen. Auf der Namur-Hauptsitzung präsentiert das Unternehmen eine erste Implementierung anhand eines Funktionsmodells.

Anbieter zum Thema

Die FDI Cooperation stellt auf der Namur-Hauptsitzung eine erste Implementierung anhand eines Funktionsmodells vor. (Bild: FDI)
Die FDI Cooperation stellt auf der Namur-Hauptsitzung eine erste Implementierung anhand eines Funktionsmodells vor. (Bild: FDI)

Bad Neuenahr – Foundation Fieldbus, HART und PROFIBUS Feldgeräte von verschiedenen Herstellern sind erstmals mit Hilfe von FDI Device Packages in ein ABB Prozessleitsystem integriert worden. Auf der Namur-Hauptsitzung demonstriert der diesjährige Sponsor typische Anwendungsfälle wie Parametrierung, Konfigurierung, Diagnose und Wartung. ABB ist jedoch nur einer von sieben namhaften Automatisierungslieferanten, die das Thema Feldgeräteintegration gemeinsam mit den fünf großen Interessenverbänden vorantreiben möchten. Mit an Bord sind auch Emerson Process Management, Endress+Hauser, Honeywell, Invensys, Siemens und Yokogawa.

Das System nutzt bereits Prototypen der von der FDI Cooperation entwickelten Standard FDI Host Komponenten. Der Prototyp dient der Verifizierung der FDI-Konzepte, Erprobung der Standard Host Komponenten und Demonstration der FDI Funktionalität. Es soll einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung der FDI-Spezifikationen und Tools leisten.

Erst vor wenigen Monaten, im September 2011, ist aus dem im Jahr 2007 in Leben gerufene FDI-Projekt die FDI Coooperation, LLC hervorgegangen. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach US-amerikanischem Recht wurde gegründet, um eine Organisation für das Management einer gemeinsamen und einheitlichen Lösung für die Feldgeräteintegration (FDI) zu etablieren. Der Aufgabenbereich der FDI wurde zudem erweitert, um gemeinsame Design- und Konformitätstest-Tools zu entwickeln und die Anwendung von EDDL, einschließlich eines gemeinsamen Interpreters für EDDL in HART, FF und PROFIBUS Protokollen (EDD Engine) zu standardisieren.

Die nächsten geplanten Schritte der FDI:

  • Veröffentlichung des ersten Entwurf der FDI-Spezifikationen, Ende 2011
  • Fertigstellung der FDI-Konformitätstestkonzepte, Mitte 2012
  • Abschluss der Validierung und Freigabe der FDI-Spezifikationen für den Mitglieder-Review in den Foundations, Mitte 2012
  • Fertigstellung der FDI Standard Host Komponenten wie EDD Engine und User Interface (UI) Engine durch die FDI Cooperation, Ende 2012

FDI ermöglicht Anwendern und Herstellern von Feldgeräten eine einheitliche und beherrschbare Geräteintegration in Systeme, Asset Management- und Gerätekonfigurationslösungen. Die Vorteile für Endanwender und Hersteller: Die Lebenszykluskosten lassen sich nachhaltig senken, das Handling wird vereinfacht und die technischen Risiken werden minimiert.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:30224620)