Studium zum Lebensmittelexperten Neuer Master-Studiengang „Global Food, Nutrition and Health“ in Kulmbach

Redakteur: MA Alexander Stark

Ab jetzt können sich BachelorabsolventInnen für den Master „Global Food, Nutrition and Health“ an der Universität Bayreuth auf dem Campus in Kulmbach bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2021.

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Die Universität Bayreuth bietet den Masterstudiengang „Global Food, Nutrition and Health“ an.
Die Universität Bayreuth bietet den Masterstudiengang „Global Food, Nutrition and Health“ an.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Bayreuth – Ein neuer Master-Studiengang der Universität Kulmbach widmet sich zentralen Fragestellungen der Versorgung aller Menschen mit ausreichenden Mengen qualitativ hochwertiger und nachhaltig produzierter Lebensmittel. Studienbeginn ist im Sommersemester 2021.

Global gesehen sind wir weit davon entfernt, alle Menschen so mit Lebensmitteln zu versorgen, dass sie ein aktives, gesundes Leben führen können. Nährstoffmangel ist als Teil von Unterernährung weit verbreitet. Parallel hierzu tritt allerdings vermehrt in vielen Teilen der Welt auch eine Überversorgung an Kalorien auf. Zudem ist der Zugang zu gesunder und ausreichender Ernährung extrem ungleich verteilt. Dies beeinflusst nicht nur die individuelle, sondern auch die gesellschaftliche Entwicklung, die zudem durch ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten belastet wird. Das berührt gesellschaftspolitische ebenso wie ernährungsphysiologische, politische, ökonomische, ökologische und rechtliche Fragen.

Die Studierenden befassen sich mit Fragen wie: Wie kann den zu erwartenden oder bereits manifesten negativen Auswirkungen des Klimawandels begegnet werden? Wie kann die landwirtschaftliche Produktivität regional und global verändert werden, um eventuelle negative Folgeeffekte adäquat einzugrenzen? Wie können die Ursachen für Hunger und Mangelernährung – Armut und Ungleichheit – bewältigt werden? Welchen Einfluss haben Ernährungs- und Gesundheitsfragen auf die wirtschaftliche Entwicklung? Welche Rolle spielen demografischer Wandel und Bevölkerungswachstum?

Die AbsolventIinnen können nach ihrem Abschluss in Kulmbach in national und international agierenden Unternehmen arbeiten, in Forschungseinrichtungen ebenso wie in politischen und politikberatenden Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen. Nagel erläutert: „In diesen Bereichen gibt es einen erkennbar stetig steigenden Bedarf, der in Anbetracht von regionalen und globalen Krisen, Klimaveränderungen und der Zunahme der ernährungsassoziierten, nicht übertragbaren Erkrankungen stark wächst.“

Das Angebot richtet sich an Interessierte mit einem ernährungs- oder gesundheitswissenschaftlichen Bachelorabschluss, z. B. der Studiengänge (Lebensmittel- und) Gesundheitswissenschaften, Ernährungswissenschaften, Gesundheitsökonomie, Nursing/ Pflege oder Public Health. Absolvent*innen weiterer potenziell relevanter Bachelor-Studiengänge, wie Medizin, Naturwissenschaften, Politik, Sozialwissenschaften oder Soziale Arbeit, können mit der Auflage, die fehlenden ernährungsmedizinischen oder gesundheitswissenschaftlichen Grundlagen aufzuarbeiten, ebenfalls zugelassen werden. Eine lokale Zulassungsbeschränkung (numerus clausus) wird nicht angestrebt.

Konkrete Zugangsvoraussetzungen und die Bewerbungsmodalitäten.

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