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Gefahrstofflager

Neuer Baustoff revolutioniert Herstellung von Gefahrstofflagern

| Redakteur: Marion Henig

Gefahrstofflager sind oft sperrig und schwer zu transportieren. CEMO hat ein modulares Gefahrstofflager mit einem neuen Baustoff entwickelt, bei dem vorgefertigte Segmente angeliefert und vor Ort aufgebaut werden.

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Gefahrstoffschränke aus neuartigem Baustoff für einfachen Aufbau
Gefahrstoffschränke aus neuartigem Baustoff für einfachen Aufbau
( Bild: CEMO )

Auf Grundlage eines neuen Baustoffs der zu 42 mm starken Fertigelementen verarbeitet wird, lassen sich einfach und bequem Gefahrstofflager, -Schränke und -Boxen vor Ort aufbauen. Dem homogenen, nicht brennbaren Baustoff wird beidseitig ein chemisch hoch beständiger Duroplast-Kunststoff aufgepresst. So entstehen unbrennbare, keinerlei Flüssigkeit aufnehmende Bauelemente, die im nachfolgenden Produktionsschritt auf CNC-Anlagen exakt zugeschnitten werden. Eingesetzte, verdeckte Schnellverschlüsse verbinden sie als Wand-, Boden-, Tür- oder Deckenelement. So kann die passende Konfiguration schnell vor Ort aufgebaut werden.

Die entstandenen Produkte sind nach deutschem und europäischem Recht feuerbeständig als F90 nach DIN 4102 oder REI 90 nach EN 1363. Die Gefahrstofflagerschränke aus dem neuen Baustoff erfüllen die Anforderungen nach FWF 90 (Feuerwiderstandsfähigkeit: 30 / 90 Minuten), ebenfalls geprüft nach EN 14470 und mit GS-Zeichen versehen. Die Schränke sind einfach zu bedienen und nach dem Aufbau durch einen unterfahrbaren Sockel auch leicht als ganzer Schrank zu transportieren. Das neue Sortiment umfasst momentan ein- und zweiflügelige Hochschränke nach FWF 30/90 und speziell für den Laborbau entwickelte Abzugsunterschränke mit den jeweils üblichen Ausstattungsvarianten.

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