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China Market Insider Neuer BASF-Verbund nimmt letzte Hürde vor Beginn der Produktion

Ein Gastbeitrag von Henrik Bork

Die BASF macht Fortschritte beim Bau ihres riesigen Verbundstandortes in Südchina. Die erste Phase des in Bau befindlichen Chemiekomplexes in Zhanjiang in der Provinz Guangdong hat gerade grünes Licht von den Umweltbehörden bekommen. Die Produktion soll 2022 starten.

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Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet PROCESS regelmäßig über den chinesischen Chemie- und Pharmamarkt.
(Bild: ©sezerozger - stock.adobe.com)

Peking/China – Am 8. Dezember habe die zuständige Behörde für Ökologie und Umweltschutz in Zhanjiang dem Umweltverträglichkeits-Bericht von BASF für die 1. Phase des Verbundstandortes zugestimmt, berichtet die Schwesterredaktion von PROCESS in China. Dort sollen ab nächstem Jahr vor allem technische Kunststoffe und thermoplastische Polyurethane hergestellt werden.

Neben Polybutylenterephthalat (PBT) und Polyamid (PA) werde der Chemieriese dort unter anderem das Copolymer von Butylen-Adipat und Butylen-Terephtalat (PBAT) und thermoplastisches Polyurethan (TPU) produzieren. Für technische Kunststoffe werden derzeit drei Produktionslinien mit einer Gesamtkapazität von 80.000 Jahrestonnen gebaut. Langfristig sollen drei weitere dazukommen. Für TPU wird an einer Produktionslinie mit einer Jahreskapazität von 32.000 gearbeitet. Kürzlich hat die BASF noch ein neues flammhemmendes Produkt nachgemeldet, das ebenfalls in Zhanjiang hergestellt werden soll.