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HMI-Lösung Neue Thin Client-HMI-Generation für Zone 1/21 – Leichtgewicht mit großem Display

| Autor/ Redakteur: Dr. Marc Seissler / Dr. Jörg Kempf

Kompakt, leicht, modular und mit einem extra großen Multitouch-Display: So sieht die Zukunft der Thin Client-basierten HMIs für den Ex-Bereich aus. In Kombination mit der neuen Firmware RM Shell 4.0 von Pepperl+Fuchs repräsentiert der neue Visunet GXP die ideale HMI-Lösung für konventionelle und virtualisierte Prozessautomatisierungssysteme.

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Visunet GXP: Die neueste Thin Client-basierte Remote Monitor-Generation für Zone 1/21-Applikationen von Pepperl+Fuchs
Visunet GXP: Die neueste Thin Client-basierte Remote Monitor-Generation für Zone 1/21-Applikationen von Pepperl+Fuchs
(Bild: Pepperl+Fuchs)

Mit der wachsenden Komplexität von Produktionsprozessen kommt der Virtualisierung von Prozessleitsystemen eine immer größere Bedeutung zu. Zugleich steigt damit auch die Nachfrage nach Thin Client-Technologie, die einen einfachen Zugriff auf virtualisierte Prozessleitsystemrechner und Anwendungen ermöglicht.

Das enorme Potenzial der Technologie hat Pepperl+Fuchs früh erkannt. Bereits im Jahr 2007 brachten die Mannheimer Automatisierungsexperten daher mit den Visunet Remote Monitoren (RM) die erste netzwerkbasierte Thin Client-Lösung für den Ex-Bereich auf den Markt. Seither hat das Unternehmen diese Technologie stetig weiterentwickelt und setzt nun mit dem Visunet GXP und der neuen Firmware RM Shell 4.0 erneut Maßstäbe.

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Ergänzendes zum Thema
Interview mit Dr. Marc Seißler, Pepperl+Fuchs

Dr. Marc Seißler, Product Portfolio Manager HMI, Pepperl+Fuchs
Dr. Marc Seißler, Product Portfolio Manager HMI, Pepperl+Fuchs
( Bild: Pepperl+Fuchs )

PROCESS: Herr Seißler, welche Chancen und Vorteile bieten Thin
Clients in der Prozessautomatisierung?

Seißler: Der Haupt-Vorteil von Thin Clients liegt in ihrer einfachen Integrierbarkeit und Flexibilität. Bei Thin Clients findet die Bildübertragung über konventionelle Netzwerktechnik statt. Im Falle einer Störung z.B. einem Ausfall eines Prozessleitsystemrechners, können sich die Benutzer sehr einfach auf einen Ersatzrechner verbinden. „Smarte“ Thin Clients wie unsere Remote Monitore können solche Ersatz-Verbindungen sogar automatisch aufbauen, da sie z.B. im Vergleich zu konventionellen, KVM-
basierten Systemen über eine gesteigerte „Intelligenz“ verfügen. Weiterhin bietet die Technologie insbesondere für Anwendungen im Ex-Bereich Kostenvorteile. Da die Verbindung zu den Prozessleitsystemrechnern direkt hergestellt werden kann, bedarf es keiner zusätzlichen KVM-Extender im sicheren Bereich.

PROCESS: Neben Sicherheit und Zuverlässigkeit stand die Benutzerfreundlichkeit der neuen Firmware Visunet RM Shell 4.0 für Sie an erster Stelle bei der Entwicklung. Das bedeutet für den Anwender konkret ... ?

Seißler: Wir sehen die Benutzerfreundlichkeit als den Schlüssel, um eine möglichst breite Nutzer- und Kundenakzeptanz für die neue Thin Client-Technologie in der Prozessautomatisierung zu steigern. Hier bedarf es zugeschnittener Lösungen, die es dem Automatisierungspersonal erlauben, die Geräte ohne spezielle IT-Kenntnisse zu integrieren. Selbstbeschreibungsfähige Benutzungsschnittstellen helfen die Komplexität bei der Einrichtung zu reduzieren und die Geräte so effizient zu integrieren. Wir haben hier ganz klar den Anspruch, dass unsere Systeme auch ohne Blick in ein Handbuch eingerichtet werden können müssen.

PROCESS: Die SPS IPC Drives steht vor der Tür – traditioneller Jahresabschluss der Automatisierungsbranche. Kurz und bündig auf den Punkt gebracht: Warum ist der Besuch auf dem Pepperl+Fuchs-Stand ein Muss?

Seißler: Selbstverständlich stellt die Weltprämiere unseres neuen Visunet GXP Systems sowie der Firmware RM Shell 4.0 ein Highlight auf der diesjährigen SPS IPC Drives dar. Neben HMI gibt es natürlich noch weitere spannende Produktvorstellungen, beispielsweise die Innovation für Hygiene und Chemieanwendungen: der Volledelstahl-Ultraschallsensor UMB800. Optimiert für Detektions- und Messaufgaben im produktberührenden Bereich überzeugt er durch hygienegerechtes Design und höchste Robustheit.

Kompaktes, modulares Design

Ein entscheidender Vorteil des neuen Visunet GXP Remote Monitors wird erkennbar, sobald es darum geht, das Gerät im Feld einzubauen. Man bemerkt auf den ersten Griff, dass die Thin Client-basierte Monitor-Lösung für die Zone 1/21 es dem Monteur alles andere als schwer macht. Mit weniger als 25 Kilogramm ist das HMI-Panel ein echtes Leichtgewicht in seiner Klasse. Dadurch wird eine Ein-Mann-Installation ermöglicht, die eine schnelle und damit auch kostensparende Inbetriebnahme erlaubt.

Eine weitere Besonderheit stellt der modulare Aufbau des HMI-Panels dar. Es besteht aus den drei Komponenten Display, Netzteil und der eigens entwickelten Thin Client-Rechnereinheit. Durch das modulare Design werden die Kosten für Wartung und Betrieb erheblich gesenkt. So kann der Kunde beispielsweise im Falle eines Defekts die Komponenten selbständig vor Ort austauschen. Auf diese Weise ist eine schnelle Wieder-Inbetriebnahme möglich, und die Transportkosten werden auf ein Minimum reduziert.

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