Fieldbus Foundation Neue Spezifikationen sorgen für größeren Funktionsumfang der Diagnose von Feldgeräten

Redakteur: Ines Stotz

Die Fieldbus Foundation hat bekanntgegeben, dass die endgültigen Spezifikationen für den „Positioner Transducer Block“ (Ansteuerung für Ventil-Stellglieder) ihres FOUNDATION Feldbusses nun erhältlich sind. Die neuen Spezifikationen sorgen für einen größeren Funktionsumfang der Diagnose von Feldgeräten, was den Anwendern der FOUNDATION Feldbustechnologie zugute kommt.

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Die Spezifikationen der Fieldbus Foundation definieren ein offenes und freies FOUNDATION Feldbusprotokoll. Die Technologie bietet einen volldigitalen Multi-Drop-Link zur Zwei-Wege-Kommunikation zwischen intelligenten Feldgeräten und Automatisierungssystemen. Dieser bietet eine integrierte Möglichkeit, Regelsysteme über das Netzwerk zu verteilen und dient als LAN (Local Area Network) für Geräte, die bei der Prozessautomatisierung verwendet werden.

Zu den neuesten Spezifikationen für den FOUNDATION Feldbus zählen:

  • FF-906 Positioner Transducer Block Final Specification (Version FS 1.0),
  • FF-902 Transducer Block Common Structures (Version FS 1.2),
  • FF-846 Device Coupler Test Specification Phase I (Version FS 1.1),
  • AN-007 Device Replacement Application Note,
  • An-012 Mode Use in Transducer Block Application Note,
  • TN-017 Response to a CD Technical Note.

Die Spezifikationen für den Positioner Transducer Block des FOUNDATION Feldbusses ist ein Schlüsselelement für die Organisation und Integration fortgeschrittener Gerätediagnosen innerhalb von Feldbussystemen. Die Spezifikation bietet Standarddefinitionen für Positioner Transducer Blocks einschließlich einen analogen Regler für einen einfachen und komplexen Gerätezugriff, einen diskreten Regler für einen einfachen und komplexen Gerätezugriff und eine Kombination aus einem analogen und diskreten Regler für einen einfachen und komplexen Gerätezugriff. Zudem wurde eine neue Parameter-Struktur festgelegt, mit der sich die Daten eines Feldbus-Gerätes einschließlich des „Partial/Full Stroke“-Tests von Ventilen besser organisieren lassen. Das Dokument gruppiert Parameter in praktische funktionsbasierte Kategorien und bietet eine Vielzahl hilfreicher Diagramme.

Dazu Stephen Mitschke, Fieldbus Foundation Produktmanager für Feldbusprodukte: „Die neuen Spezifikationen für den Positioner Transducer Block ermöglichen eine Standarddefinierung von Gerätediagnosen für Anlagenmessausrüstung wie moderne Ventilpackungen. Dies wird durch die bestehende Diagnose von Feldgeräten ergänzt, mit deren Hilfe diese Diagnosen über Asset-Management-Tools an den Anwender zur Verwendung in bedingungsbasierten Überwachungsstrategien weitergeleitet werden können.“

Er fügt hinzu: „Die Diagnose von Feldgeräten gemäß der NAMUR NE107 Empfehlung bietet eine robuste Lösung für den Einsatz einer rollenbasierten Diagnose, so dass die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Person geschickt werden, ohne dass Bedienungspersonal, Ingenieure und Wartungstechniker mit lästigen Alarmsignalen überflutet werden. Die Diagnose von Feldgeräten verbessert die Steuerung und Verteilung von Meldungen zwischen Feldgeräten und Host-/Asset-Managementsystemen. Dies sorgt für schnellere Reaktionszeiten, da jede Meldung, unabhängig davon, ob es sich um einen Prozessalarm oder einen Wartungsalarm handelt, nach ihrer Kritikalität vorsortiert wird. Benutzer können Warnungen auf der Grundlage ihrer bestimmten Gerätesituation und der Bedeutung für den Gesamtprozess erfassen.

Aktualisierte Version der FOUNDATION Fieldbus Device Description (DD) Library

Die Fieldbus Foundation hat außerdem eine aktualisierte Version ihrer FOUNDATION Fieldbus Device Description (DD) Library veröffentlicht, die einen standardisierten Quellcode für alle Feldbusblöcke und -parameter bereitstellt und es so den Entwicklern leicht macht, Gerätebeschreibungen (DDs) für Feldbusgeräte zu erstellen. Anbieter müssen lediglich maßgeschneiderte Blöcke und andere anbieterspezifische zusätzliche Parameter implementieren. Die DD Library fördert außerdem eine standardisierte Ansicht der Feldgeräteinformationen verschiedener Hersteller und ermöglicht so die konsistente Konfiguration durch die Endverbraucher. Die Library wird so verwaltet, dass sie die aktuellsten Spezifikationen der FOUNDATION beschreibt.

Zu den neuesten DD Library Version 3.5 Verbesserungen zählen:

Zusätzlicher Code für die Gerätebeschreibungssprache (DDL) zur Unterstützung der Spezifikationen für den FF-906 Positioner Transducer Block sowie der Leistungsfähigkeitsrevision in der AN-007 Device Replacement Application Note. Zusätzlicher DDL-Code zur Unterstützung von Complex Transducer Blocks.

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