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Prozessoptimierung bei Bioreaktoren Neue PAT-Messmethode vorgestellt

| Redakteur: Gabriele Ilg

Im Rahmen einer Studie hat Zeta Biopharma eine neue Methode zur kLa-Messung entwickelt, die auf der diesjährigen Achema in einer praktischen Anwendung vorgestellt wird.

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Die Messung im Bioreaktor gelingt durch eine Elektrode, die als Durchflussmesszelle über einen Stutzen direkt mit dem Reaktor verbunden ist.
Die Messung im Bioreaktor gelingt durch eine Elektrode, die als Durchflussmesszelle über einen Stutzen direkt mit dem Reaktor verbunden ist.
(Bild: Zeta Biopharma)

In den letzten Jahren sind die in der biotechnologischen Produktion eingesetzten Zellkulturstämme verbessert worden und mittlerweile deutlich leistungsfähiger als früher. Das wirkt sich auf die Bioreaktortechnik und die Prpzessführung aus, die anspruchsvoller wird.

Messen des Massentransferkoeffizienten

Bei der Auslegung von Bioreaktoren ist die Sauerstofftransferrate und damit speziell der volumetrische Massentransferkoeffizient (kLa) wichtig. Dieser beschreibt die Effizienz, mit der Sauerstoff in einen Bioreaktor unter bestimmten Prozessbedingungen eingebracht und im Medium gelöst werden kann. Bisherige Standard-Sauerstoffsensoren waren jedoch bei der Messung dieses Parameters überaus träge und konnten nicht überall im Reaktor angebracht werden.

Daher hat Zeta Biopharma im Rahmen einer Studie eine neue Methode zur kLa-Messung entwickelt, die auf der diesjährigen Achema in einer praktischen Anwendung vorgestellt wird. Die ausgestellte Bioreaktoranlage ist mit zwei hochsensiblen und schnell ansprechenden optischen Sauerstoffsensoren ausgestattet und kann auf diese Weise kLa-Werte von bis zu 2000 h-1 an jeder beliebigen Position messen.

Prozessoptimierung bei Bioreaktoren

Da der Bioreaktor mit unterschiedlichen Rührwerksgeometrien und Begasungsarten angepasst werden kann, dient er als effektives Scale-Down-Modell für die bakterielle Fermentation sowie Kultivierung tierischer Zellkulturen auch in größeren Produktionsanlagen und hilft bei der Optimierung des Gaseintrags in die Flüssigphase.

Achema: Halle D10, Stand 9.1

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