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Lebensmittelqualität Neue Initiative soll Vertrauen in Lebensmittelsysteme stärken

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Eine Gruppe von führenden Unternehmen aus der weltweiten Wertschöpfungskette für Lebensmittel hat heute eine Blockchain-Kooperation mit IBM angekündigt. Ziel ist es, das Vertrauen von Verbrauchern in das weltweite Lebensmittelsystem weiter zu stärken. Zu dem Konsortium gehören Dole, Driscoll's, Golden State Foods, Kroger, Mc Cormick and Company, Nestlé, Mc Lane Company, Tyson Foods, Unilever und Walmart. Gemeinsam mit IBM arbeiten die Unternehmen daran, neue Einsatzfelder für Blockchain in der weltweiten Supply Chain zu identifizieren.

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IBM kooperiert mit der Lebensmittelindustrie, um das Vertrauen in die Sicherheit der Lebensmittel zu festigen.
IBM kooperiert mit der Lebensmittelindustrie, um das Vertrauen in die Sicherheit der Lebensmittel zu festigen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Armonk/USA – Laut Weltgesundheitsorganisation wird aufgrund von verunreinigter Nahrung pro Jahr einer von zehn Menschen krank und rund 400.000 Menschen sterben an den Folgen. Viele Probleme rund um Lebensmittelsicherheit, wie zum Beispiel Verunreinigungen, durch Lebensmittel verursachte Krankheiten, Verschwendung und teure Rückrufaktionen von Nahrungsmitteln, werden durch fehlenden Zugang zu Informationen und schlechte Rückverfolgbarkeit noch verstärkt. Es kann heute Wochen dauern, die genaue Ursache von Verunreinigungen ausfindig zu machen. Dadurch erkranken weitere Menschen. Für Unternehmen bedeutet dies zudem geringere Umsätze und viele Nahrungsmittel, die sie wegwerfen müssen.

Blockchain-Technologie addressiert genau diese Herausforderungen: Sie bietet allen Beteiligten eine vertrauenswürdige Umgebung, in der Transaktionen transparenter abgewickelt werden können. Im Fall der weltweiten Nahrungsmittellieferkette gehören hierzu zum Beispiel Landwirte und Erzeuger, Lieferanten, die verarbeitende Industrie, Händler, Behörden und Verbraucher. Mit Zugangsberechtigung können sie über ein Blockchain-Netzwerk für ihre Transaktionen gesicherte und verlässliche Informationen über Herkunft und Zustand von Nahrungsmitteln erhalten. Lebensmittelhändler und andere Mitglieder des Ökosystems können so verunreinigte Produkte sehr schnell bis zu ihrer Quelle zurückverfolgen, entsprechende Produkte umgehend aus dem Verkauf nehmen und die Ausbreitung von Krankheiten eindämmen.

Dole, Driscoll's, Golden State Foods, Kroger, Mc Cormick and Company, Nestlé, Mc Lane Company, Tyson Foods, Unilever und Walmart arbeiten zusammen mit IBM daran, den Einsatz von Blockchain-Technologie für den Lebensmittelsektor voranzutreiben. Gemeinsam werden sie diejenigen Bereiche im Nahrungsmittel-Ökosystem identifizieren, in denen Blockchain-Technologie am meisten bewegen kann, und diesen Bereichen Priorität einräumen. Zahlreiche IBM Pilotprojekte und produktive Netzwerke in verwandten Gebieten haben bereits erfolgreich gezeigt, wie Blockchain-Technologie die weltweite Nachverfolgbarkeit von Lebensmitteln verbessern kann. Auch diese Erfahrungen werden in die gemeinsame Arbeit einfließen.

„Blockchain-Technologie verändert die Art und Weise wie gleichgesinnte Organisationen zusammenarbeiten können. Weil alle Beteiligten die exakt gleiche Sicht auf die Dinge haben, also eine „single view of the truth“, steigt das gegenseitige Vertrauen enorm“, sagt Marie Wieck, IBM General Manager, Blockchain. „Unsere Arbeit mit Organisationen aus dem ganzen Lebensmittel-Ökosystem und auch IBMs neue Blockchain-Plattform werden helfen, das Potenzial dieser vielversprechenden Technologie für Unternehmen voll auszuschöpfen. Organisationen jeder Größe und Branche können schneller von der Konzeptphase in den produktiven Betrieb wechseln und Geschäftsprozesse mit Blockchain effizienter abwickeln.“

Neue IBM Blockchain Platform

Blockchain wird heute bereits in vielen Bereichen genutzt, um Geschäftsprozesse zu verändern und Transaktionen zu vereinfachen. Um den produktiven Einsatz von Blockchain-Technologie in Unternehmen noch weiter voranzutreiben, stellt IBM die erste umfassend integrierte Blockchain-Plattform sowie Beratungsservices vor. Die IBM Blockchain Platform ist über die IBM Cloud zugänglich und erleichtert alle Schritte beim Aufbau eines Blockchain-Netzwerkes: Sie ermöglicht es mehreren Parteien gemeinsam Blockchain-Netzwerke zu entwickeln, zu steuern und zu betreiben. Damit können Organisationen eigene Geschäftsnetzwerke sehr schnell in Betrieb nehmen.

In die Plattform ist die Erfahrung von IBM aus mehr als 400 Kundenprojekten in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Supply Chain und Logistik, Einzelhandel, Behörden und Gesundheitswesen eingeflossen.

Bereits umfassend getested adressiert die IBM Blockchain Platform alle Herausforderungen, denen sich Unternehmen in Bezug auf Sicherheit, Performance, Zusammenarbeit und Datenschutz stellen müssen – auf technischer aber auch auf organisatorischer Seite. Sie bietet Innovationen, die durch die Open-Source-Kollaboration in der Hyperledger Community entstanden sind. Hierzu zählen zum Beispiel das neueste Hyperledger Fabric v1.0 Framework und das Hyperledger Composer Blockchain-Tool, beide von der Linux Foundation gehostet.

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